Wesio - Die Weserregion

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  • Interhelp Interhelp Stimmung schlägt um - Immer mehr Hameln-Pyrmonter wollen helfen

    Dienstag, 24. August 2010 11:42h
    Hameln. Die Aral-Tankstelle an der Deisterstraße, die Rechtsanwaltskanzlei von Alvensleben und der Ambulante Pflegedienst HKS (Häusliche Krankenpflege-Station) in Hameln und viele Wesionäre haben eines gemeinsam – sie wollen Geld für die Flutopfern in Pakistan spenden und haben die heimische Hilfsorganisation Interhelp gebeten, den Menschen in Asien, die seit Wochen unvorstellbare Not leiden, zu helfen. „Nachdem die Spendenbereitschaft für Pakistan zunächst sehr verhalten war, bekommen wir jetzt immer mehr Anfragen von Firmen und Bürgern“, sagt Ulrich Behmann, Vorsitzender von Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe. Den Spendern sei wichtig, dass heimische Helfer mit ihrem Geld arbeiten und es nicht einfach nur weitergeleitet wird. „Wenn es Wunsch der Spender ist, im Weserbergland eine eigene Hilfsaktion zu starten, werden wir uns dem nicht verschließen“, sagt Behmann. „Wir werden schließlich im Auftrag der Geber und Gönner tätig.“ Sollte allerdings nur relativ wenig Geld zusammenkommen, so dass eine eigene effektive Hilfe nicht möglich ist, wird Interhelp die Spenden für Opfer von Naturkatastrophen in Haiti oder Sri Lanka einsetzen. „So können wir sicherstellen, dass von jedem Spenden-Euro auch 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommt“, sagt Reinhold Klostermann, Leiter der Interhelp Medical Task Force.
    Geld kann ab sofort auf folgende Sonderkonten eingezahlt werden: Nr. 20313 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10), Nr. 33233 bei der Stadtsparkasse Hameln (BLZ 254 500 01) und Nr. 700 700 000 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (BLZ 254 621 60). Stichwort: Flut.
    Mehr im Internet unter: www.interhelp.info oder www.wesio.de/user /Interhelp
    1 Kommentar
  • Interhelp Interhelp Auf der Bahnhofstraße gibt's 500 Euro für die Urlaubskasse

    Mittwoch, 26. Mai 2010 08:01h
    Liebe Wesionäre,

    am Samstag, 29. Mai, findet auf der Bahnhofstraße in Hameln wieder die traditionelle Matjesmeile statt. Reinhold Klostermann, stellvertretender Vorsitzender von Interhelp, hat sich in den vergangenen Wochen mächtig ins Zeug gelegt und bei Geschäftsleuten in ganz Hameln mehr als 1500 Geld- und Sachpreise für eine Tombola, die ihresgleichen sucht, gesammelt. Das Los kostet 1 Euro; die Chance, zu gewinnen, ist außergewöhnlich groß. Das Geld kommt zu 100 Prozent Menschen in akuten Notlagen zugute. Also: Bitte kommt zum Matjesmeilen-Fest auf der Bahnhofstraße, kauft Lose für den guten Zweck. Es gibt Gutscheine fürs Tanken, tolle - und teils sehr originelle - Preise, aber auch Bares zu gewinnen. 500 Euro für die Urlaubskasse, 300 Euro für ein Wochenende mit der Liebsten, 150 Euro für ein Abendessen bei Kerzenschein - wie wäre das? Am Interhelp-Stand gibt es das - und vieles mehr. Bitte helft uns helfen! Wer uns beim Losverkauf unterstützen möchte, nimmt Kontakt mit Centraler auf. Wir sehen uns am Samstag auf der Bahnhofstraße. Interhelp bedankt sich bei allen Unternehmen, die uns unterstützen, und ganz besonders bei Reinhold Klostermann.
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  • Interhelp Interhelp Was Radio Aktiv und die Peiner Nachrichten berichten

    Mittwoch, 12. Mai 2010 17:48h
    Peiner Nachrichten

    Geld aus Peine hilft Dorf in Sri Lanka
    Einwohner von Pinhena haben wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser – Projekt im Auftrag des Landes

    PEINE. Bei der Tsunami-Katastrophe vor fünf Jahren in Südasien sind im Dorf Pinhena, Sri Lanka, alle Brunnen verseucht worden. Nun haben die Bewohner wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser – auch Dank der Hilfe Peiner Bürger.

    Der Hamelner Hilfsorganisation Interhelp hat im Auftrag des Landes Niedersachsen eine saubere Quelle ausgebaut und angezapft, alle 250 Häuser des Dorfes haben zudem einen Wasseranschluss erhalten.

    Es ist bereits das dritte Tsunami-Projekt, das die Organisation im Auftrag des Landes umsetzt: Nachdem zunächst eine kleine Klinikmüllverbrennungsanlage für Hochrisikoabfälle am Balapitiya Base Hospital errichtet worden war, wurde an gleicher Stelle noch eine Krankenhaus-Kläranlage gebaut (PN berichteten). Auch dieser 42 000 Euro teure Bau wurde unter anderem mit Spenden aus Peine finanziert.

    Der damalige Landrat und heutige Gouverneur Piyal Nishanta De Silva hatte Interhelp damals um Unterstützung in Pinhena gebeten. "Wir haben den Ort besichtigt und nach Lösungen gesucht. Als uns die Einwohner im Dschungel eine kleine Quelle zeigten, hatten wir die Lösung vor Augen: Wir pumpen das Wasser in einen Hochbehälter, verlegen Rohrleitungen und versorgen alle Häuser mit Wasser", erzählt Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. Der ehrgeizige Plan wurde in die Tat umgesetzt. 35 000 Euro standen zur Verfügung. Das Geld war von Peiner Bürgern sowie Mitarbeitern des BHW Hameln gespendet und dem Land für die Tsunami-Hilfe zur Verfügung gestellt worden.

    Das Projekt "Wasser ist Leben" bewahrt laut Interhelp 300 Familien mit 900 Kindern vor Krankheit und Tod. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff zeigte sich begeistert: "Die Menschen in Pinhena haben wieder sauberes Trinkwasser und eine echte Lebensperspektive."

    Dienstag, 11.05.2010





    Radio Aktiv

    Rattenfängerdarsteller ausgezeichnet

    Hameln

    Sonntag, 09. Mai 2010

    Rattenfänger Darsteller Michael Boyer ist mit der Philipp-Ernst-Fürst-zu-Schaumburg-Lippe-Medaille ausgezeichnet worden.Die Medaille wurde ihm gestern bei der Generalversammlung der Hilfsorganisation Interhelp von Interhelp-Schirmherr Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe überreicht. Mit der seltenen Auszeichnung, die international erst sechs Mal verliehen wurde, soll das Engagement des Darstellers und der Hameln Marketing und Tourismus GmbH gewürdigt werden. Boyer hatte die Idee, im Rattenfängerjubiläumsjahr 2009 den weltgrößten Kinderauszug zu starten. Interhelp nahm diesen Vorschlag auf und stellte damit am 26. Juni 2009 einen Weltrekord auf.Die in Hameln gegründete gemeinnützige Hilfsorganisation Interhelp ist derzeit auf drei Kontinenten humanitär und ehrenamtlich tätig.

    Radio Aktiv

    Heimische Hilfsorganisation Interhelp engagiert sich weiter in Haiti

    Landkreis Hameln Pyrmont

    Montag, 10. Mai 2010

    Interhelp habe bereits mit der Stadt Port au Prince verabredet, sich beim Schulaufbau zu beteiligen, sagte Vorsitzender Ulrich Behmann. Für ein konkretes Projekt in einem Armenviertel der Stadt in der Größenordnung von 20.000 bis 40.000 Euro lägen bereits konkrete Angebote vor. Interhelp ist bereits seit Januar in dem Karibikstaat aktiv. Freiwillige Helfer der heimischen Hilfsorganisation waren kurz nach dem Erdbeben nach Haiti aufgebrochen und hatten für weit über 7.000 Menschen erste medizinische Hilfe geleistet.

    Radio Aktiv

    Interhelp hat in Sri Lanka das Landesprojekt „Wasser ist Leben" erfolgreich umgesetzt.

    Hameln

    Dienstag, 11. Mai 2010

    In dem Urwalddorf Pinhena wurde als Ersatz für verseuchte Brunnen eine neue Wasseranlage eingeweiht, die 300 Familien und 900 Kinder mit frischen Wasser versorgt. Finanziert wurde das 35.000 Euro-Projekt unter anderem aus Spenden von Mitarbeitern des BHW Hameln und Peiner Bürgern, die dem Land für die Tsunami-Hilfe zur Verfügung gestellt worden waren. Unterstützung gab es auch von einem Ministerium in Sri Lanka und Unternehmen, die kostenlos Baumaschinen bereitstellten. Interhelp hat damit bereits zum dritten Mal für das Land Niedersachsen ein Projekt in Sri Lanka umgesetzt. Vor zwei Jahren wurden bereits eine Müllverbrennungsanlage für gefährliche Klinikabfälle und eine Krankenhauskläranlage errichtet.
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  • Interhelp Interhelp Interhelp-Aktivitäten im Fokus der deutschen Medien

    Sonntag, 21. Februar 2010 13:12h
    19.02.2010
    Sie will am liebsten wieder zurück

    Zwölf Tage war die 47-Jährige auf der Karibikinsel. Ihr Einsatz kam eher überraschend.

    Kelkheim. Sigrid Kuptschitsch würde am liebsten sofort wieder nach Haiti fliegen, um dort bei der Versorgung von Erdbebenopfern zu helfen. Zwölf Tage war die Kelkheimerin dort bereits im Einsatz. «Jetzt ist es wichtig, dass die Menschen dort nicht in Vergessenheit geraten. Sie brauchen für alles Hilfe. Die haben nicht einmal Geräte, um die Trümmer wegzuräumen», schildert die 47-Jährige.

    Sigrid Kuptschitsch ist gefasst zurückgekehrt: «Ich hatte eine vage Vorstellung davon, was mich erwartet.» Wenngleich der Einsatz dort etwas überraschend kam. Im Hauptberuf ist die gelernte Krankenschwester Pflegedienstdirektorin am Bethanienkrankenhaus in Frankfurt. Als ein Fax mit der Bitte um Hilfe bei der Hilfsorganisation Interhelp ankam, zögerte Sigrid Kuptschitsch nicht. Zu Interhelp gehört die Medizinische Fahrdienst- und Servicegesellschaft in Rödelheim, zu der die Kelkheimerin Kontakt hat. Angefragt, ob sie Interhelp unterstützen wolle, schickte sie ihrem Chef abends eine SMS mit der Bitte um Urlaub. Der stimmte zu. Zwei Tage später saß sie mit drei Kollegen im Flugzeug in die Dominikanische Republik – denn haitianische Flughäfen waren gesperrt. Im Gepäck hatte sie fünf Stahlkisten voller Verbandsmaterial und Infusionen, ihren Kulturbeutel, die OP-Kleidung und ihr Handy.

    Für 500 Dollar musste das Team mit einem Taxi nach Port-au-Prince weiterreisen. Für sie unfassbar, dass Menschen die Notsituation ausnutzen. Auf dem UN-Stützpunkt am Flughafen von Port-au-Prince fand die Kelkheimerin auf einer Pritsche ihre Unterkunft. Mit Rettungssanitäter Christian Käse schloss sie sich einem Rettungsteam an. «Am Anfang konnte man das Lager nur gemeinsam mit UN-Soldaten verlassen», berichtet Sigrid Kuptschitsch, «aber wir haben uns eigentlich nie bedroht gefühlt». Im Gegenteil, die Helfer seien mit offenen Armen aufgenommen worden.

    Sigrid Kuptschitsch war dabei, als nach Tagen noch Verschüttete aus den Trümmern gezogen wurden, leistete Erste Hilfe und versorgte in einem Garten hinter der Kathedrale Wunden. 200 Menschen lagen dort unter freiem Himmel. «Da wurde auch auf der Straße operiert, und es gab viele Amputationen.» Viele Wunden seien damals, fünf Tage nach dem Beben, schon infiziert gewesen. Und überall spürbar sei die Angst der Menschen. «Die Menschen dort sind schwer traumatisiert», so ihre Einschätzung. Durch zwei leichtere Folgebeben, die Sigrid Kuptschitsch miterlebte, sei die Verunsicherung weiter geschürt worden. «Die Menschen trauen sich gar nicht mehr in die Häuser, und sie haben nicht einmal Zelte», sagt sie.

    600 Plätze, an denen Menschen versorgt wurden, gab es. Die Organisation sei chaotisch gewesen. «Man musste extrem viel Selbstorganisation aufbringen», erklärt die 47-Jährige. Per Zufall hörten die Kelkheimerin und ihre Kollegen auch von den 20 000 Verletzten, die auf dem Gelände eines Golfhotels unversorgt waren – und machten sich dorthin auf. Außerdem richteten sie für zwei Tage eine Ambulanz in einem Pfarrhaus auf dem Land ein, und der Pfarrer informierte die Bevölkerung. Die Menschen strömten danach dorthin.

    Eingeprägt haben sich bei Sigrid Kuptschitsch vor allem die Bilder von zwei Krankenhäusern eines betagten Arztes, die komplett in Schutt und Asche langen. «Es sieht dort aus wie nach einem Krieg, in dem alles zerbombt wurde.» Und es sei ihr ein Rätsel, wie der alte Arzt damit zurechtkommen wolle.

    Wirklich sorgenvoll wird die Kelkheimerin, wenn sie daran denkt, was auf die Menschen noch zukommt. Die Hilfe werde abebben, Haiti werde schon in wenigen Wochen vergessen sein, befürchtet sie, aber es werde Jahre dauern, bis das Land keine Hilfe mehr benötige. Und im März werde es erst richtig schlimm werden. Dann setzt dort die Regenzeit ein und die Menschen werden noch immer kein Dach über dem Kopf haben. «Dann werden auch die Seuchen kommen», so Kuptschitsch. Am liebsten würde sie direkt wieder dorthin fliegen, um weiter zu tun, was sie tun kann. Aber sie habe auch noch eine wichtige Aufgabe in Frankfurt. Sie empfiehlt die Organisation Interhelp. Die kauften Hilfsmaterialien und brächten sie in das Land. Die Korruption dort sorge dafür, dass man in Haiti für Geld nicht mehr viel bekomme. elle

    Das Spendenkonto von Interhelp bei der Stadtsparkasse Hameln hat die Kontonummer 33233, BLZ 254 500 01.
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    © 2010 Höchster Kreisblatt/Frankfurter Neue Presse



    Morsbacher Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti


    Vom 17. bis 30. Januar befand sich Mark Schibli aus Morsbach im Erdbebengebiet auf Haiti. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ hatte ihn um Unterstützung gebeten, weil er perfekt Französisch spricht und auf Haiti gute und langjährige Kontakte hat. Der 48-jährige Morsbacher kennt sich in Haiti so gut aus, weil er seit 15 Jahren für die Zentralafrika-Mission e.V. tätig ist und einmal im Jahr nach dort reist. Zuletzt war er Ende November auf Haiti, als noch niemand von der Katastrophe ahnte.
    Unterkunft fand Schibli jetzt im UNO-Camp in Port-au-Prince. Zu dieser Zeit herrschte wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben noch Chaos in der Hauptstadt und tausende Leichen lagen auf den Straßen, berichtet er. Während die anderen Helfer von „Interhelp“, vor allem Ärzte und Krankenpfleger, kleine Krankenstationen errichteten, half Mark Schibli nicht nur mit seinen Sprach- und Ortskenntnissen, sondern fungierte auch als Seelsorger. Außerdem verschaffte er sich anfangs einen Überblick darüber, wie es um die Projekte und Mitarbeiter der Zentralafrika-Mission steht.

    Der Morsbacher Mark Schibli bei seinem Besuch Ende November 2009 in Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti. Damals war er zu Besuch bei einer befreundeten Familie und hält deren zwei Tage altes Baby im Arm.
    In einem Bericht schildert Mark Schibli seine Eindrücke auf Haiti. „Bereits zehn Tage nach dem Erdbeben hatte sich schon Vieles verbessert. Die US-Armee und die UNO kontrollierten die Lage. Leichen sah man keine mehr in den Straßen, aber unter den zerstörten Häusern lagen noch Tausende. Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrung ist massiv angelaufen. Es haben sich riesige Lager gebildet, in denen die obdachlosen Leute unter Decken und Planen leben. Gott sei Dank herrscht Trockenzeit.
    Die Rettungs- und Bergungsmannschaften sind abgereist, da nun keine Aussicht mehr besteht, in den Trümmern noch lebende Menschen zu finden. Die medizinische Hilfe konzentriert sich jetzt auf die Nachbehandlung der Menschen, die Wunden, Amputationen und Brüche davon getragen haben. Das UNO-Hauptquartier, in dem wir untergebracht waren, glich einem „Multikulti-Ameisenhaufen“. Anfangs haben wir unter freiem Himmel und in Zelten geschlafen. Dann haben uns drei freundliche UNO-Offiziere aus Bulgarien, Uruguay und Österreich ihren Bürocontainer als Schlafplatz angeboten, wo wir zuletzt auf Feldbetten die Nacht verbrachten. Ich war die Hälfte der Zeit mit dem Interhelp-Team unterwegs und half bei der Behandlung von Kranken und Verwundeten als Übersetzer. Die andere Hälfte verbrachte ich mit den Emmaus-Koordinatoren und mit der Besichtigung der zerstörten Schulen.

    Bekannte von Mark Schibli in den Trümmern von Port-au-Prince auf Haiti.
    Aus dem näheren Bekanntenkreis haben wir keinen einzigen Todesfall und auch keine schlimmen Verletzungen zu beklagen. Das grenzt an ein Wunder. Die Gebäudeschäden sind beträchtlich. Noch ist unklar, was völlig neu gebaut werden muss und was repariert werden kann. Mir wird aber klar, dass wir den Mitarbeitern der Emmaus-Arbeit und den unterstützten Schulen helfen sollten. Ich bleibe bewusst sehr sachlich und nüchtern, um nicht von Emotionen überwältigt zu werden. Natürlich gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. `Wie soll das Leben für unsere Freunde weitergehen?` `Wie lange wird es dauern, bis sie überhaupt wieder halbwegs selbstständig leben können, ohne für jeden Wassertropfen von internationaler Hilfe abhängig zu sein?`“ Soweit der Auszug aus dem Reisebericht von Mark Schibli. Wieder zu Hause hat er mit der Koordinierung der vielen Hilfsangebote begonnen.
    Die Gemeinde Morsbach hat ein Sonderkonto zur Haiti-Hilfe eingerichtet. Wer den Menschen im Erdbebengebiet unmittelbar helfen möchte, kann eine Spende auf das Konto Nr. 1501000023 bei der Volksbank Oberberg (BLZ 384 621 35) mit dem Vermerk „Haiti-Hilfe“ überweisen. Die Gemeinde Morsbach wird die Spendengelder an eine Hilfsorganisation oder einen Verein weiterleiten. Sie legt Wert darauf, dass die Gelder bis auf den letzten Euro auch die Hilfe bedürftigen Menschen in den betroffenen Gebieten erreicht.
    © www.morsbach.de

    Reisepass weg: Keine Ausnahme für Adligen
    DIENSTAG, 09. FEBRUAR 2010, 12:29 UHR
    Bückeburg/Hamburg (dpa/lno) - Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. «Wir haben alles versucht», sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe «Interhelp» ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    © Bild.de


    Gemeinde Morsbach richtet Sonderkonto ein
    Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti aus dem Oberbergischen

    Bekannte des Morsbachers Mark Schibli in den Trümmern von Port-au-Prince auf Haiti. Foto: Privat

    Morsbach. Im Januar war der Morsbacher Mark Schibli im Erdbebengebiet auf Haiti. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe "Interhelp" hatte ihn um Unterstützung gebeten, weil er perfekt Französisch spricht und auf Haiti gute und langjährige Kontakte hat.
    Der 48-jährige Morsbacher kennt sich in Haiti gut aus, weil er seit 15 Jahren für die Zentralafrika-Mission e.V. tätig ist und einmal im Jahr nach Haiti reist. "Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben herrschte noch Chaos in der Hauptstadt und Tausende Leichen lagen auf den Straßen", berichtet er. "Inzwischen sind die Rettungs- und Bergungsmannschaften abgereist, weil keine Aussicht mehr besteht, in den Trümmern noch lebende Menschen zu finden".
    Noch ist unklar, was völlig neu gebaut werden muss und was repariert werden kann. Wieder zu Hause hat er mit der Koordinierung der vielen Hilfsangebote begonnen. Die Gemeinde Morsbach hat ein Sonderkonto zur Haiti-Hilfe eingerichtet. Wer den Menschen im Erdbebengebiet unmittelbar helfen möchte, kann eine Spende auf das Konto mit der Nummer 1501000023 bei der Volksbank Oberberg (BLZ 384 621 35) mit dem Vermerk "Haiti-Hilfe" überweisen.
    Die Gemeinde Morsbach wird die Spendengelder an eine Hilfsorganisation oder einen Verein weiterleiten.

    © Lokal Anzeiger Waldbröl



    Fürst mit 800 Brillen, aber ohne Reisepass
    09.02.10|
    Bückeburg - Ein Fürst sitzt mit 800 Brillen, aber ohne Reisepass am Hamburger Flughafen fest. Dass er prominent ist und eigentlich nur Gutes tun wollte, ließ die Kontrolleure kalt.
    Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor er vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - er durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. “Wir haben alles versucht“, sagte Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe “Interhelp“ ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Frau, die in Alexanders Café kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    dpa
    © Merkur Online


    Reisepass weg: Keine Ausnahme für Adligen
    Bückeburg/Hamburg (dpa/lno) - Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. «Wir haben alles versucht», sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe «Interhelp» ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    © Welt Online / erschienen am 09.02.2010 um 12:29 Uhr


    Pass weg: Keine Ausnahme für Fürst zu Schaumburg-Lippe
    9. Februar 2010, 12:46 Uhr
    Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) wollte zu karitativen Zwecken nach Sri Lanka reisen - hatte jedoch seinen Reisepass verloren.

    Hamburg. Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Flughafen gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. „Wir haben alles versucht“, sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka. (abendblatt.de/dpa)
    © Hamburger Abendblatt


    0902..2010
    Bückeburg: Flugverbot für Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe

    Bückeburg (lni). Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Flughafen gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen.

    "Wir haben alles versucht", sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe "Interhelp" ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.

    © Mindener Tageblatt




    09.02.2010
    ALEXANDER FÜRST ZU SCHAUMBURG-LIPPE

    Mit 800 Brillen am Hamburger Flughafen gestrandet
    Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige seinen Reisepass.
    Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen.

    "Wir haben alles versucht", sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe "Interhelp" ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    © Hamburger Morgenpost



    FLUGHAFEN HAMBURG
    Pass weg: Keine Ausnahme für Fürst zu Schaumburg-Lippe

    Foto: picture-alliance/ dpa/dpa
    Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) wollte zu karitativen Zwecken nach Sri Lanka reisen - hatte jedoch seinen Reisepass verloren.
    Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Flughafen gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor der Adlige vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - Fürst Alexander durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. „Wir haben alles versucht“, sagte der Adlige, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Bückeburgerin, die in Alexanders Schlosscafé kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.

    Artikel erschienen am 09.02.2010
    (abendblatt.de/dpa)


    Fürst mit 800 Brillen, aber ohne Reisepass
    09.02.10|
    Bückeburg - Ein Fürst sitzt mit 800 Brillen, aber ohne Reisepass am Hamburger Flughafen fest. Dass er prominent ist und eigentlich nur Gutes tun wollte, ließ die Kontrolleure kalt.

    © Beil
    Auch im vergangenen Jahr war der Fürst auf Sri Lanka und lieferte Brillen ab
    Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet. Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor er vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - er durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen. “Wir haben alles versucht“, sagte Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe “Interhelp“ ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Frau, die in Alexanders Café kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    Dpa/HNA


    Pass verloren: Fürst strandet mit 800 Brillen am Flughafen
    Mit 800 Brillen im Gepäck ist Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) am Hamburger Airport gestrandet.

    Hilft öfter mit Brillen aus: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (51) in Sri Lanka
    © dpa
    Ausgerechnet kurz vor einem Hilfsflug nach Sri Lanka verlor er vergangene Woche seinen Reisepass. Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme - er durfte die Maschine nach Colombo nicht besteigen.
    „Wir haben alles versucht“, sagte Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ ist. Für die Organisation besucht er immer wieder Hilfsprojekte im Ausland. Die Brillen bringt nun eine 20-Jährige Frau, die in Alexanders Café kellnert, zu Bedürftigen nach Sri Lanka.
    © Lni/Neue Presse Hannover

    Fürst zu Schaumburg-Lippe verschenkt Brillen
    DONNERSTAG, 04. FEBRUAR 2010, 06:52 UHR

    Hameln (dpa/lni) - Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe will gemeinsam mit Optikern gebrauchte Brillen an arme Menschen in Sri Lanka verschenken. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Hamelner Hilfsorganisation «Interhelp» will der Fürst in den kommenden Tagen zudem weitere eigene humanitär Projekte in dem Inselstaat im Indischen Ozean einweihen, wie seine Sprecherin mitteilte. Zu den Projekten gehöre auch ein Waisenhaus. Im vergangenen Jahr hatte «Interhelp» bereits weit mehr als 3500 gebrauchte Sehhilfen im Dorf Millagasudumulla verschenkt.
    © Bild.de

    03.02.2010
    Wer hilft jetzt eigentlich den Helfern?
    Sanitäter Ralf Hilles hat in Haiti Unsägliches erlebt. Zeit zum Verarbeiten will er sich nicht nehmen.
    Wie verarbeitet der Mensch tausenfachen Tod und Zerstörung? Kriegsveteranen könnten vielleicht antworten, ein Retter aus Haiti kann das nicht.

    Port-au-Prince/ Frankfurt. Ralf Hilles, der in Port-au-Prince zwei Wochen als Rettungssanitäter für den Frankfurter Rettungsdienst MFS tätig war, ist wieder in Frankfurt gelandet. Er und Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch von den Diakonie-Kliniken waren die ersten Frankfurter Helfer, die fünf Tage nach dem großen Beben in Haiti eintrafen (FNP berichtete). Hilles erster Satz, als er aus dem Flieger stieg: «Da muss noch mehr getan werden.»

    Hilles sieht seinen persönlichen Beitrag ganz und gar nicht als ausreichend an. «Als ich gelandet war, bekam ich Schuldgefühle.» Denn er fühle einen innerlichen Auftrag. Die anvertrauten Hilfsgüter müssten ankommen. Und das Geld soll in langfristigen Projekten angelegt werden. Für Hilles ist klar: «Ich muss da wieder hin.»

    Er will sich keine Ruhepause gönnen. «Wenn Sie Ruhe aufkommen lassen, müssen Sie sich mit dem Erlebten auseinandersetzen. Beschäftigung ist derzeit leichter.» Das klingt alles schon nicht mehr nach Beruf, eher nach Berufung. Denn Hilles stellt sich voll in den Dienst der Sache – mit der Gefahr, sich selbst dabei zu vergessen. Wer hilft eigentlich den Helfern?

    «Wie ich das persönlich verarbeiten soll, weiß ich nicht», räumt Hilles auch freimütig ein. Er habe momentan das Gefühl, dass alles gut sei. Aber wenn er mit jemandem darüber rede, «dann regt sich was, dann kratzt es, dann kommen einem die Tränen hoch». Damals, als er von in Sri Lanka zurückkam, seien die Bilder erst nach Monaten wiedergekommen. Nicht im Schlaf, sondern tagsüber spielt das Gehirn scheinbar Bewältigtes vor dem geistigen Auge wie eine Filmsequenz ab.

    Dieses Mal gibt es viel zu verarbeiten. «Es gab keinen Tag, an dem ich keine Tränen in den Augen hatte.» Kinder auf den Straßen. Zutiefst traumatisierte Menschen. An vielen Stellen riecht es nach Leichen. Und dann der ständige Schmutz. Doch bei ihm sei es ähnlich wie bei einem Arzt, den er in Haiti traf. Der habe gesagt, er könne nicht mehr aufhören.

    Offenbar reden auch die Helfer, die sich bei einem solchen Einsatz häufiger begegnen, nicht viel. Auf die Frage, wie es der Hofheimer Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch, mit der er die vergangenen zwei Wochen zusammengearbeitet hatte, jetzt gehe, sagt er: «Gut. Aber natürlich ist sie jetzt auch schon wieder on the job.»

    Mehr will Hilles über seine eigene Verarbeitung nicht erzählen. Er sei Buddhist. Mag sein, dass ihm das den Beruf erleichtere. Paradox: Der Arbeitgeber schont ihn, indem er ihm viel zu tun gibt. «Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist», erläutert MFS-Geschäftsführer Michael Görbing. Hilles soll berichten, um die Spendenbereitschaft der Leute hoch zu halten. Denn wie nicht anders zu erwarten versiegt mit dem Wenigerwerden spektakulärer Fernsehbilder auch langsam der Spendenstrom.
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    © 2010 Frankfurter Neue Presse

    Gemeinde richtet Spendenkonto für Haiti ein
    (fn/03.02.2010-14:53)
    Morsbach – Der Morsbacher Mark Schibli befand sich für zwei Wochen im Erdbebengebiet auf Haiti – Unterstützung auch in Zukunft dringend nötig – Gemeinde Morsbach sammelt Spenden.

    Im Namen der Deutschen Gesellschaft für internationale Hilfe, Interhelp, ist der Morsbacher Mark Schibili zwei Wochen in Port-au-Prince, der Hauptstadt des vom Erdebeben stark erschütterten Staates Haiti, gewesen. Schibli war zuvor bereits mehrmals auf Haiti und konnte durch seinen guten Französischkenntnisse und seine Kontakte auf dem Inselstaat viel zu der Aktion von Interhelp beitragen. Untergebracht wurde er im UNO-Camp in der zerstörten Hauptstadt. Schibli berichtet, dass zur Zeit seiner Ankunft noch großes Chaos herrschte und tausende Leichen auf den Straßen lagen. Neben seinen guten Sprach- und Ortskenntnissen konnte sich der Morsbacher auch gut als Seelsorger einbringen. „Die medizinische Hilfe konzentriert sich jetzt auf die Nachbehandlung der Menschen, die Wunden, Amputationen und Brüche davon getragen haben“, schildert der gebürtige Schweizer in einem Bericht über seine Erfahrungen. „Ich war die Hälfte der Zeit mit dem Interhelp-Team unterwegs und half bei der Behandlung von Kranken und Verwundeten als Übersetzer“, so Schibli weiter. Da Haiti noch lange Zeit Hilfe brauchen wird, bis es sich wieder selbstständig versorgen kann und die wichtigsten Einrichtugen wieder aufgebaut sind, koordiniert Schibli nun von zu Hause aus Hilfsmaßnahmen und kann dabei auf eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde hoffen, die ein Spendenkonto eingerichtet hat. Auf das Konto mit der Nummer 15 01 00 00 23 (Bankleitzahl: 38 46 21 35, Volksbank Oberberg) können alle Bürger Spenden einreichen, die dann an eine Hilfsorganisation oder einen Verein zur Unterstützung der Erdbebenopfer weitergegeben werden.
    © Oberberg Aktuell
    04.02.2010


    BÜCKEBURG
    Fürst zu Schaumburg-Lippe verschenkt Brillen

    Hameln (lni). Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe will gemeinsam mit Optikern gebrauchte Brillen an arme Menschen in Sri Lanka verschenken. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Hamelner Hilfsorganisation "Interhelp" will der Fürst in den kommenden Tagen zudem weitere eigene humanitär Projekte in dem Inselstaat im Indischen Ozean einweihen, wie seine Sprecherin mitteilte. Zu den Projekten gehöre auch ein Waisenhaus. Im vergangenen Jahr hatte "Interhelp" bereits weit mehr als 3.500 gebrauchte Sehhilfen im Dorf Millagasudumulla verschenkt.
    © nw-news.de

    Fürst zu Schaumburg-Lippe verschenkt Brillen

    Hameln (dpa/lni) - Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe will gemeinsam mit Optikern gebrauchte Brillen an arme Menschen in Sri Lanka verschenken. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Hamelner Hilfsorganisation «Interhelp» will der Fürst in den kommenden Tagen zudem weitere eigene humanitär Projekte in dem Inselstaat im Indischen Ozean einweihen, wie seine Sprecherin mitteilte. Zu den Projekten gehöre auch ein Waisenhaus. Im vergangenen Jahr hatte «Interhelp» bereits weit mehr als 3500 gebrauchte Sehhilfen im Dorf Millagasudumulla verschenkt. Artikel vom 04.02.10 - 07:07 Uhr
    © Nordsee-Zeitung


    Bückeburg
    Brillen verhelfen Tsunamiopfern zu Jobs und ersparen ihnen den Hunger
    Bückeburg (rd). Am morgigen Freitag werden Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Schirmherr und Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe“, und der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, Ulrich Behmann, zu einer einwöchigen Reise der Menschlichkeit aufbrechen. Auf der Insel Sri Lanka, die 2004 vom Tsunami schwer getroffen worden ist, weihen die Interhelper eigene humanitäre Projekte ein, so zum Beispiel „Wasser ist Leben“ und das neu errichtete Waisenhaus „Happy Home“. Außerdem ist die Identifizierung weiterer Notstände ein Schwerpunkt des Aufenthaltes, um diese dann schnellstmöglich beheben zu können. Interhelp ist von Regierungsstellen in Sri Lanka darum gebeten worden, vor allem den überwiegend von Tamilien bewohnten Osten der Insel zu erkunden.
    Einen weiteren wichtigen Reiseabschnitt gestaltet das Helferteam mithilfe hiesiger Augenoptiker: Sie verteilen gebrauchte Brillen an arme Menschen.
    Im vergangenen Jahr waren mehrere tausend Menschen aus nah und fern herbeigeströmt, um auf die Ankunft der Männer aus Deutschland zu warten. Landrat Piyal Nishanta De Silva hatte den Besuch im Urwald-Dorf Millagasudumulla mit Plakaten angekündigt. Tausende kamen – sie alle hofften, eine Brille mit ihrer Sehstärke, die die Interhelp-Mitglieder ins Land gebracht hatten, zu bekommen. Weit mehr als 3500 gebrauchte Sehhilfen hatten Menschen der Hamelner Hilfsorganisation „Interhelp“ geschenkt. „Eine Brille kostet auf Sri Lanka 20 bis 30 Euro. Für die meisten Menschen ist das mehr Geld, als sie erübrigen können“, sagt Interhelp-Chef Ulrich Behmann. „Das Problem ist doch, dass Menschen, die nicht mehr gut sehen können, ihren Job verlieren und keinen neuen mehr bekommen. Sie sitzen dann auf der Straße und müssen Hunger leiden“, ergänzt Alexander zu Schaumburg-Lippe.
    Artikel vom 03.02.2010 - 23.00 Uhr
    © Schaumburger Zeitung

    Hameln - am 22.01.2010
    Tombola für Haiti
    von: Anna-Lena Lohmann aus Barntrup

    STADT-GALERIE unterstützt die Organisation Interhelp

    Seit Anfang der Woche sammelt die STADT-GALERIE Hameln Geldspenden, um die Organisation Interhelp bei ihrer Hilfe für das Erdbebengebiet Haiti zu unterstützen. Über Tausend Euro sind hierbei schon zusammen gekommen und auch in den kommenden Tagen werden weiterhin Spenden an der Kundeninformation der STADT-GALERIE Hameln gerne entgegen genommen.
    Am Samstag, den 23.01.2010 ab 9:30 Uhr startet in der STADT-GALERIE Hameln in Zusammenarbeit mit Interhelp zudem eine große Tombola zugunsten der Erdbebenopfer. Bei dieser Tombola werden 3000 Lose im Wert von je 2,- € verkauft. Und mit etwas Glück steckt hinter einem gezogenen Los einer von 500 Preisen. Die Gewinne vom Kaffeegutschein über ein Katerfrühstück bis zur Kaffeemaschine oder auch einem schönen Damenduft werden von verschiedenen Shops des Einkaufscenters zur Verfügung gestellt, denn auch diese möchten etwas für den guten Zweck tun und hel-fen. Der gesamte Erlös aus dem Losverkauf sowie aus der Spen-densammlung geht an die Hilfsorganisation Interhelp, damit diese unter anderem dringend benötigte Medikamente und Lebensmittel für Haiti zur Verfügung stellen kann.
    © SOLsnap.com

    taz 10.02.2010
    ALEXANDER ZU SCHAUMBURG-LIPPE, FÜRST
    Ich hier oben

    Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe ist am Hamburger Airport "gestrandet", weil er seinen Reisepass verloren hatte. "Die Kontrolleure zeigten sich hart und machten auch für den Prominenten keine Ausnahme", berichtete gestern dpa. Man kann sich den Dialog vorstellen: "Ihren Pass, bitte." - "Erlauben Sie mal, wissen Sie, mit wem Sie reden?" - "Den Pass, bitte!" - "Hören Sie, ich bin Alexander Fürst zu …" - "Mir egal, den Pass bitte!"
    Schön ist diese Erfahrung sicher nicht für jemand, der in seinem Bückeburger Schloss über 250 Zimmer verfügt, auch wenn er "nur elf" davon bewohnt, so der Fürst gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Im selben Interview sagte er auch, dass er keineswegs zu den Superreichen gehöre; den Besitz zweier Schlösser, einer Festung im Steinhuder Meer und einer Burg musste er allerdings einräumen.
    Noch bis vor wenigen Jahren, während seiner Liaison mit der Designerin Jette Joop, hieß Alexander zu Schaumburg-Lippe der "Blitzlicht-Fürst". Wenn er Schlagzeilen machte, ging es meist um irgendwelche Vorfälle auf Society-Parties. Demgegenüber ist die Schlagzeile jetzt doch eine andere: in Hamburg, heißt es, habe Fürst Alexander "800 Brillen im Gepäck" gehabt, die er für eine von ihm gesponserte Hilfsorganisation nach Sri Lanka bringen wollte.
    Charity gehört beim Adel zum guten Ton, Alexander betreibt allerdings so viel davon, dass man sich kurz fragen könnte, ob nicht noch mehr dahinter steckt. Als Jugendlicher war der Sohn aus bestem Hause immerhin bei den Jusos, und der selige taz-Kolumnist Ulrich "Urdrü" Reineking erzählte gerne davon, wie er dem jungen "Alex" Marx beibrachte.
    Wahrscheinlich hält sich das revolutionäre Potenzial aber doch in Grenzen. Als sein Vater die Juso-Sache spitzkriegte, trat der Sohn gehorsamst aus. Er habe sich "nicht mehr grundsätzlich von den Kreisen abgrenzen" wollen, aus denen er nun mal komme, sagte er später. Heute ist Alexander Fürst zu Schaumburg Lippe ein "bundesunmittelbares Mitglied" der FDP. Die Brillen bringt jetzt übrigens eine 20-Jährige nach Sri Lanka. Sie kellnert in Bückeburg. In des Fürsten Schlosscafé. WIE
    © taz

    18.01.2010 02:50 Uhr Dossier Frankfurt

    Zwei Frankfurter helfen in Haiti
    Frankfurt. Ein fünfköpfiges Helferteam ist gestern Vormittag am Frankfurter Flughafen nach Haiti aufgebrochen. Mit dabei sind zwei Frankfurter: Die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch und der Rettungssanitäter Ralf Hilles, die für den privaten Rettungsdienst mfs arbeiten. Sie opfern für die Hilfe in dem vom Erdbeben geschädigten Land ihren Urlaub.

    Koordiniert wird der Einsatz von der Hamelner Organisation Interhelp. «Die Helfer werden in dem wohl ärmsten Land der westlichen Welt internationale Teams bei der Versorgung der verletzten Überlebenden unterstützen und Hilfe von Mensch zu Mensch leisten», sagte Michael Görbing, Vorsitzender von mfs International, dem Fachbereich für Auslandshilfe des Frankfurter Rettungsdienstes.

    «Wir hoffen, dass unsere ehrenamtlichen Kräfte spätestens am Montagmittag in der schwer zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince eintreffen», sagte Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann.

    Wie lange die Freiwilligen in der Krisenregion bleiben können, hänge allein von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung ab, sagte Görbing, dessen Helfer bereits nach der Tsunami-Katastrophe mit Interhelp zusammenarbeiten. red
    © Frankfurter Neue Presse
    19.01.2010
    Helfer stehen vor großen Problemen
    In der Nacht zum Montag sind Frankfurter Freiwillige in der Karibik eingetroffen, um den Erdbebenopfern zu helfen. Doch der Weg nach Haiti war schwieriger als erwartet.

    Frankfurt. Die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch und der Rettungssanitäter Ralf Hilles zögerten nicht lange, als das Fax des Botschafters von Haiti in Deutschland kam. «Ihr Beitrag im Katastrophenschutz ist höchst willkommen», schrieb Jean-Robert Saget. Die beiden Mitarbeiter des Frankfurter Rettungsdienstes MFS brachen mit drei Kollegen der Organisation «Interhelp» aus Hameln in die Karibik auf. Mit an Bord: Mehrere Kisten mit Verbands- und Pflegematerial, Medikamenten, Beatmungsgerät und EKG.

    Sie landeten gestern früh um 2.55 Uhr in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, da die Katastrophenregion aus der Luft derzeit nicht zu erreichen ist. 300 Kilometer sind es von dort nach Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti. Für die Helfer eine nur schwer zu überwindende Distanz. «Es findet sich kaum jemand, der bereit ist, die Strecke zu fahren», sagte MFS-Geschäftsführer Michael Gröbing, der über Satellitentelefon Kontakt zu dem Rettungsteam hat. Treibstoff sei teuer, und es sollen schon Hilfstransporte überfallen worden sein. 500 Dollar zahlten die Helfer schließlich für die achtstündige Busfahrt.

    In Port-au-Prince werden sie in einer von einem Deutschen betriebenen Schule ein Feldhospital einrichten, in dem Verletzte mit dem Nötigsten versorgt werden. Bei Bedarf erhalten sie Unterstützung mit weiterem Material. In Frankfurt stehen zudem zehn weitere Freiwillige für den Einsatz in Haiti bereit.

    Die Hilfe kostet Geld. Spenden sind möglich an «mfs International», Konto 106 001 424 bei der VVB Maingau (BLZ 505 613 15). Die Organisation ist gemeinnützig. mu
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    © 2010 Frankfurter Neue Presse


    ERDBEBEN
    Morsbacher hilft in Haiti
    Von Julia Frizen, 20.01.10, 13:24h
    Seit Sonntag befindet sich der Morsbacher Mark Schibli in dem Erdbebengebiet. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ hatte um seine Unterstützung gebeten, denn Schibli kennt sich aus in Haiti.


    OBERBERG - Die SMS erreichte Véronique Schibli am frühen Dienstagmorgen: „Ich bin gut im UNO-Camp angekommen. Die Stimmung unter den vielen Helfern ist gut. Dafür herrscht in den Straßen von Port-au-Prince das Chaos. Tausende Leichen liegen auf den Straßen.“
    Seit Sonntag befindet sich der Morsbacher Mark Schibli in dem Erdbebengebiet. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ hatte um seine Unterstützung gebeten, denn Schibli kennt sich aus in Haiti. Seit 15 Jahren arbeitet der 48-Jährige für die Zentralafrika-Mission, die sich zum Ziel gesetzt hat, den christlichen Glauben zu verbreiten und auch Haiti betreut. In dieser Funktion ist er mindestens einmal im Jahr vor Ort. Erst vor einem Monat ist er von seinem letzten Aufenthalt zurückgekommen.
    „Die Anfrage von Interhelp kam völlig unerwartet“, berichtet seine Ehefrau Véronique Schibli. „Sie brauchten jemanden, der Französisch spricht und Kontakte vor Ort hat.“ Beispielsweise um ein Auto zu mieten, um von der Dominikanischen Republik nach Port-au-Prince zu gelangen. Am Montag, so schreibt Mark Schibli per SMS, sei die Helfer-Truppe zusammen mit einer Eskorte von UNO-Soldaten bis in die Hauptstadt gelangt. „Wir schlafen hier in dem Camp unter freiem Himmel. Neben mir steht ein Käfig mit Lawinensuchhunden.“
    Während die Helfer von Interhelp - zumeist Ärzte und Krankenpfleger - kleine Krankenstationen auf den Straßen errichten, um die Menschen zu versorgen, hilft Mark Schibli nicht nur mit Sprach- und Ortskenntnissen, sondern fungiert auch als Seelsorger. Außerdem verschafft er sich einen Überblick darüber, wie es um die Projekte und Mitarbeiter der Zentralafrika-Mission steht. „Von vier Koordinatoren wissen wir, dass sie noch leben“, erzählt Véronique Schibli, „von einem haben wir noch kein Lebenszeichen“. Bei der Morsbacherin laufen derzeit die Telefon- und Internetleitungen heiß. Sie ist das Bindeglied zwischen den Helfern in Haiti und denen in Deutschland. „Ein Haitianer rief beispielsweise an und wollte meinen Mann kontaktieren, um ihm seine Hilfe anzubieten“, erzählt Schibli. „Ausländer ohne Begleitung von Einheimischen leben dort sehr gefährlich, weil die Haitianer denken, dass sie Geld haben“, weiß Schibli. Ob sie Angst um ihren Mann hat? „Schon, aber die Sorgen gebe ich oben bei Gott ab“, sagt Véronique Schibli und hofft auf ein Wiedersehen am 30. Januar. Für diesen Tag ist der Rückflug gebucht.
    © rhein-berg-online.de/Kölner Stadtanzeiger

    Morsbacher hilft in Haiti
    Von JULIA FRIZEN, 20.01.10, 07:09h
    Die SMS erreichte Véronique Schibli am frühen Dienstagmorgen: „Ich bin gut im UNO-Camp angekommen. Die Stimmung unter den vielen Helfern ist gut. Dafür herrscht in den...
    MORSBACH / PORT-AU-PRINCE. Die SMS erreichte Véronique Schibli am frühen Dienstagmorgen: „Ich bin gut im UNO-Camp angekommen. Die Stimmung unter den vielen Helfern ist gut. Dafür herrscht in den Straßen von Port-au-Prince das Chaos. Tausende Leichen liegen auf den Straßen.“
    Seit Sonntag befindet sich der Morsbacher Mark Schibli in dem Erdbebengebiet. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe „Interhelp“ hatte um seine Unterstützung gebeten, denn Schibli kennt sich aus in Haiti. Seit 15 Jahren arbeitet der 48-Jährige für die Zentralafrika-Mission, die sich zum Ziel gesetzt hat, den christlichen Glauben zu verbreiten und auch Haiti betreut. In dieser Funktion ist er mindestens einmal im Jahr vor Ort. Erst vor einem Monat ist er von seinem letzten Aufenthalt zurückgekommen.
    „Die Anfrage von Interhelp kam völlig unerwartet“, berichtet seine Ehefrau Véronique Schibli. „Sie brauchten jemanden, der Französisch spricht und Kontakte vor Ort hat.“ Beispielsweise um ein Auto zu mieten, um von der Dominikanischen Republik nach Port-au-Prince zu gelangen. Am Montag, so schreibt Mark Schibli per SMS, sei die Helfer-Truppe zusammen mit einer Eskorte von UNO-Soldaten bis in die Hauptstadt gelangt. „Wir schlafen hier in dem Camp unter freiem Himmel. Neben mir steht ein Käfig mit Lawinensuchhunden.“
    Während die Helfer von Interhelp - zumeist Ärzte und Krankenpfleger - kleine Krankenstationen auf den Straßen errichten, um die Menschen zu versorgen, hilft Mark Schibli nicht nur mit Sprach- und Ortskenntnissen, sondern fungiert auch als Seelsorger. Außerdem verschafft er sich einen Überblick darüber, wie es um die Projekte und Mitarbeiter der Zentralafrika-Mission steht. „Von vier Koordinatoren wissen wir, dass sie noch leben“, erzählt Véronique Schibli, „von einem haben wir noch kein Lebenszeichen“. Bei der Morsbacherin laufen derzeit die Telefon- und Internetleitungen heiß. Sie ist das Bindeglied zwischen den Helfern in Haiti und denen in Deutschland. „Ein Haitianer rief beispielsweise an und wollte meinen Mann kontaktieren, um ihm seine Hilfe anzubieten“, erzählt Schibli. „Ausländer ohne Begleitung von Einheimischen leben dort sehr gefährlich, weil die Haitianer denken, dass sie Geld haben“, weiß Schibli.
    Ob sie Angst um ihren Mann hat? „Schon, aber die Sorgen gebe ich oben bei Gott ab“, sagt Véronique Schibli und hofft auf ein Wiedersehen am 30. Januar. Für diesen Tag ist der Rückflug gebucht.
    © rundschau-online.de/Kölnische Rundschau


    Nach Erdbeben: Botschaft der Republik Haiti bedankt sich für Hilfe in der Not

    Frankfurt/Hameln. Die Anforderung kam schneller als erwartet: In einem Fax schrieb der Botschafter der Republik Haiti in Deutschland, Jean-Robert Saget: „Vielen herzlichen Dank für Ihr Hilfsangebot. Ihr Beitrag im Katastrophenschutz ist höchst willkommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.“ Noch in der Nacht zu Freitag mobilisierte die in Hameln gegründete gemeinnützige Hilfsorganisation Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e.V. einen Teil seiner Medical Task Force, zu der auch zwei Helfer der ebenfalls gemeinnützigen Frankfurter Partnerorganisation die für die Auslandshilfe der mfs Rettungsdienst gGmbH zuständige Fachbereich „mfs International“ gehören.

    Ehrenamtliche Mitglieder füllten in Hameln und in Frankfurt bis in die frühen Morgenstunden Transportkisten mit Notfallgeräten und Medikamenten. Ein fünfköpfiges Helferteam hat am Sonntagvormittag Frankfurt mit Ziel Haiti verlassen. „Wir hoffen, dass unsere ehrenamtlichen Kräfte spätestens am Montagmittag in der schwer zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince eintreffen“, sagte Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. Wie lange die Freiwilligen in der Krisenregion bleiben können, hänge allein von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung ab, sagte mfs International-Vorsitzender Michael Görbing, dessen Helfer bereits nach der Tsunami-Katastrophe mit Interhelp zusammengearbeitet hatten.

    Die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch und der Rettungssanitäter Ralf Hilles (beide arbeiten für mfs International), der Hamelner Lehrrettungsassistent Reinhold Klostermann und der Rettungsassistent Christian Käse, die bereits bei dem schweren Erdbeben auf Sumatra im Einsatz waren, sowie der Notarzt und Rettungsmediziner Dr. Gerhard Scheibe opfern ihren Urlaub, um Menschen in Not zu helfen. „Die Helfer werden in dem wohl ärmsten Land der westlichen Welt internationale Teams bei der Versorgung der verletzten Überlebenden unterstützen und Hilfe von Mensch zu Mensch leisten“, sagte mfs International-Vorsitzender Michael Görbing. „Wir können nicht die Augen verschließen vor der unvorstellbar großen Not. Da müssen wir uns einmischen. Das ist unsere Pflicht“, sagte Interhelp-Vorstandsmitglied Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. „mfs International und Interhelp rufen zu Spenden auf. Angesichts der dramatischen Lage in Haiti tut jeder Euro Not. Geld kann ab sofort auf folgende Sonderkonten eingezahlt werden:
    Bankverbindung der Frankfurter Organisation „mfs International“
    Konto 1060024 der VVB Maingau eG; BLZ 50561315

    Bankverbindung der Hamelner Organisation „Interhelp“

    Nr. 20313 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10), Nr. 33233 bei der Stadtsparkasse Hameln (BLZ 254 500 01) und Nr. 700 700 000 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (BLZ 254 621 60). Stichwort: Erdbeben.

    Mehr im Internet unter:
    www.mfs-Rettungsdienst.de
    www.interhelp.info oder www.wesio.de/user /Interhelp
    © meinjournal.de
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    Film:

    http://www.hannover.1730sat1.de/aktuell.html?&cHash=25c74110a5&tx_ttnews[backPid]=14&tx_ttnews[tt_news]=35740

    Von der Kellnerin zur Sri Lanka Botschafterin
    Fürst Alexander zu Schaumburg Lippe hat es selbst erlebt: das Leben ist manchmal voller Überraschungen. Statt zu fliegen musste er am Boden bleiben und der rettende Engel schwebte ihm in Person einer Kellnerin entgegen.
    Thema vom 16.02.2010

    Film:

    http://www.rtlregional.de/player.php?id=9634

    Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe wollte als Schirmherr von Interhelp nach Sri Lanka fliegen. Im Gepäck hatte der adlige Amtsmann eine Ansammlung gebrauchter Brillen. Diese wollte er Sehbehinderten in Sri Lanka spenden. Doch leider hatte der Fürst etwas Wichtiges vergessen...
    Unser Reporter Elliott Usifo berichtet.

    Film:

    http://www.hannover.1730sat1.de/aktuell.html?&cHash=0df6202679&tx_ttnews[backPid]=14&tx_ttnews[tt_news]=35824

    Vater holt Sohn aus Krisengebiet
    Tagelang hatte Jeff Alexis aus Hameln nichts von seinem Sohn gehört. Seit dem Erdbeben auf Haiti waren der neunjähriger Gischaar und die Verwandten nicht zu erreichen. Der gebürtige Haitianer handelte sofort und reiste in das vom Erdbeben zerstörte Land, um sein vermisstes Kind zu suchen. Mit Erfolg! Seit letzter Woche sind beide wieder in Deutschland.
    Thema vom 17.02.2010
    2 Kommentare
  • Interhelp Interhelp Filmberichte über Interhelp - hier sind die Links

    Sonntag, 21. Februar 2010 13:26h
    Empfehle folgende Filmberichte von n24, Sat 1 und RTL:

    http://www.hannover.1730sat1.de/aktuell.html?&cHash=25c74110a5&tx_ttnews[backPid]=14&tx_ttnews[tt_news]=35740

    http://www.rtlregional.de/player.php?id=9634

    http://www.hannover.1730sat1.de/aktuell.html?&cHash=0df6202679&tx_ttnews[backPid]=14&tx_ttnews[tt_news]=35824

    http://mediencenter.n24.de/

    (siehe im n24-Mediencenter Beiträge über Haiti und wähle den Film "Das ist Kriegsmedizin, die wir leisten müssen."
    1 Kommentar
  • Interhelp Interhelp Exklusiv bei Wesio - das Einsatz-Tagebuch der Interhelp-Retter auf Haiti

    Mittwoch, 03. Februar 2010 10:49h
    Donnerstag, 4. Februar 2010 01:34

    Unser letzter Arbeitstag im Hameln Hospital am Berg der Hoffnungslosen in Haiti ist vorbei.
    Wieder kamen 241 Patienten zu uns, auch aus anderen Lagern. Viele Patienten haben sich bei dem Interhelp Team mehr als bedankt. Sie weinten und sprachen, dass sie nicht mehr an medizinische Hilfe geglaubt haben. Viele Patienten konnten wir durch unsere Versorgung vor dem sicheren Tod bewahren.

    Der Leiter des Camps hielt eine sehr bewegende Rede am Schluss des Tages. Er sagte, dass Gott in den allerschwersten Stunden das Interhelp-Team geschickt habe und dadurch nicht noch mehr Menschen sterben mussten. Wir werden immer einen Platz in seinem Herzen haben sowie den Dank der ganzen Menschen hier im Camp. Es müsse mehr solche Menschen geben, die alles geben, um anderen zu helfen. Es flossen bei allen Tränen.

    Anschließend übergaben wir das „Hameln Hospital“ in die Hände der Organisation Demira aus Deutschland, mit denen wir dieses aufgebaut und betrieben haben. Nicht zu vergessen das unverzichtbare haitianische Personal. Demira dankte Interhelp für die phantastische Zusammenarbeit und den Aufbau der ersten medizinischen Station auf dem Berg der Hoffnungslosen.

    Der Leiter freut sich darüber, dass das „Hameln Hospital“ weitergefürt wird unter der Leitung von Demira.

    Insgesamt konnten wir über 7.200 Patienten medizinisch versorgen. Wir sind hier an unsere Grenzen geraten, und nur durch unseren Zusammenhalt im Team konnten alle Aufgaben bewältigt werden.

    Die schlimmste Zeit waren die ersten Tage, wo sehr viele Menschen in unseren Händen gestorben sind. Insbesondere haben uns die sterbenden Kinder zugesetzt.
    Das war keine Katastrophenmedizin sondern Kriegsmedizin. Dieses ist auch die Meinung aller Teams, die hier daran beteiligt waren.

    Wir verlassen Haiti mit einem Lächeln, dass das „Hameln Hospital“ weitergeführt wird und dass die medizinische Hilfe wirklich ankommt. Mit einem weinenden Auge, weil hier noch sehr viel Arbeit auf die anderen Teams aus Deutschland wartet...



    Mittwoch, 3. Februar 2010 00:19

    Wir betreiben unser “Hameln-Hospital” gemeinsam mit DEMIRA und behandeln sehr viele Patienten.
    Der „Berg der Hoffnungslosen“ wächst stetig weiter. Sogar aus anderen Flüchtlingslagern kommen Patienten zu uns, um sich von uns behandeln zu lassen.
    Offensichtlich gibt es immer noch Orte im vom Erdbeben zerstörten Land, die noch keine medizinische Hilfe erhalten haben. Wie sehen Plakate. Auf denen steht: „We need help“. Viele Kinder sind durch das Erdbeben und die Bedingungen, denen sie im Camp ausgesetzt sind, schwer erkrankt. Durchfall- und Atemwegserkrankungen sowie Dehydration sind an der Tagesordnung, weil die Trinkwasserversorgung leider nicht gegeben ist. Es stehen zwar Kunststoffbehälter zur Verfügung, diese enthalten jedoch nur Wasser zum waschen. Das Team schließt aufgrund der vielen Durchfallerkrankungen nicht aus, dass viele Flüchtlinge dieses Wasser trinken. Einige Kinder sind derart dehydriert, dass kein venöser Zugang mehr machbar ist. Hier hilft nur noch der intraossäre Zugang, um das Leben der Kinder zu retten. Wir geben unser Bestes, jedoch wissen wir, dass unsere Hilfe bald enden wird. Natürlich tun wir alles in unserer Macht Stehende, dass diese Hilfe hier vor Ort von einer Organisation weitergeführt wird. Das INTERHELP-Team arbeitet jeden Tag unter sehr schwierigen Bedingungen im „Hameln“-Zelt. Vierzig Grad, Staub, Dreck und Qualm machen das stundenlange Arbeiten oftmals zur Qual. Allerdings werden die motivierten Helfer von der Dankbarkeit der Erwachsenen und dem Lächeln der Kinder mehr als entschädigt. Bei der täglichen Gebetszeremonie der Haitianer im Camp wird das deutsche Team jeden Tag aufs Neue namentlich in das Dankgebet eingeschlossen. Das hat die Helfer sehr berührt und ist natürlich auch Ansporn, die gesetzten Ziele weiter zu forcieren. Wir versuchen, über die WHO Spezialisten zu bekommen, die sich über die hygienischen Bedingungen im Camp ein Bild machen sollen. In einem Graben wird Abfall aller Art wild entsorgt. Da es keine ausreichenden Toiletten für 75.000 Menschen gibt, sondern nur zeltbespannte Löcher, ist die Seuchengefahr nach wie vor unheimlich groß.

    Samstag, 30. Januar 2010 01:46

    Wir haben es geschafft! Wir brauchen keine Patienten mehr unter freiem Himmel im Dreck und Staub zu versorgen.
    Haiti hat seit heute ein Interhelp “Hameln Hospital”.
    Mit der Organisation DEMIRA (Deutsche Minenräumer) haben wir in den letzten zwei Tagen dieses mitten im Camp von 75.000 Flüchtlingen aufgebaut. Insgesamt können wir hier wesentlich besser behandeln. Uns stehen Ärzte aus Israel, Deutschland und Haiti sowie Dolmetscher und Sicherheitsleute zur Verfügung. DEMIRA hat das Zelt und Medikamente gestellt. Interhelp hat Feldbetten, Tische, Verbandmaterial, Spritzen, Infusionen sowie die Organisation übernommen. Krankenschwestern aus Haiti unterstützen uns.
    Am ersten Tag im Hameln Hospital haben wir 243 Patienten behandelt. Wir sind ein super Team, alle ergänzen sich, arbeiten bei 34 Grad im Schatten bis zur Erschöpfung, um den Menschen hier ein wenig Hilfe zukommen zu lassen. Die Dankbarkeit der Patienten, die unter den schlimmsten Bedingungen leben müssen, ist sehr groß. Einige Patienten knien nieder und küssen uns die Hände.
    Leider gibt es auch jeden Tag schlimme Ereignisse. Heute verstarb ein neugeborenes Kind trotz aller Bemühungen von uns und unseren Ärzten. Ein weiteres Kind (6 Tage alt) musste intubiert und beatmet mit Hilfe der USA auf das US-Schiff „Comfort“ gebracht werden wegen des Verdachtes einer hochgradigen Meningitis. So etwas geht uns hier besonders an die Nieren, da wir alle ja auch Kinder haben. Vielen kleinen Patienten können wir sehr gut helfen, ob es Medikamente sind, die sie bekommen oder Verbandswechsel nach schweren Verletzungen des Erdbebens. Sie lächeln uns an und wir wissen, dass unsere Hilfe ankommt.
    Der gestrige Tag bestand aus Organisation sowie „Hausbesuchen” im Camp von Patienten, die nicht in der Lage sind, unsere Station aufzusuchen. Der Leiter der Medical Task Force hat von der Aktion „Ein Herz für Kinder” die einmalige Gelegenheit erhalten, einen Hubschrauberrundflug zur Erkundung des Katastrophengebietes zu machen sowie das Flüchtlingslager aus der Luft zu beurteilen. Hier konnte man sehen, dass die Zerstörung ein gewaltiges Ausmaß hat und die kleineren Flüchtlingscamps über die ganze Stadt verteilt sind. Das von INTERHELP betreute Flüchtlingslager „Petion Ville Club” ist mit Abstand das größte Lager.

    Donnerstag, 28. Januar 2010 02:59

    Ein weiterer Tag im Katastrophengbiet

    Unsere Arbeit im US-Feldlazarett war geprägt von der Versorgung vieler Kinder, die an Durchfall und Atemwegserkrankungen litten. Auch wurde ein polytraumatisierter Patent nach Verkehrsunfall (vom Tankwagen überfahren) auf einer Trage eingeliefert. Er hatte ein Schädel-Hirn-Trauma sowie Thorax-Trauma und sein Becken war völlig instabil. Trotz aller Bemühungen verstarb der Patient noch im Zelt. Darüber hinaus wurden wieder umfangreiche Wundversorgungen durchgeführt. Die Kuscheltiere für die kleinen Patienten kommen unglaublich positiv bei den Kindern an. Gestern wurden wir während unserer Arbeit im Feldlazarett vom haitianischen Flüchtlingslager-Koordinator gebeten, einen medizinischen Stützpunkt direkt im dortigen Camp eigenverantwortlich aufzubauen und zu betreiben. Dieses Flüchtlingslager ist mittlerweile auf die unglaubliche Zahl von 75.000 Menschen angewachsen und wächst noch ständig weiter. Nach Erkundung des INTERHELP-Einsatzgebietes haben wir heute mit unserer Arbeit begonnen. Zur Organisation und Aufbau dieses medizinischen Stützpunktes mitten im Camp gehörte auch die Rekrutierung von einheimischen Dolmetschern, die die kreolische, französische sowie englische Sprache beherrschen, und von sogenannten „Transportern“. Diese übernehmen den Transport von Schwerverletzten und Schwerkranken mit Tragen in das bergauf gelegene Feldhospital, in dem ebenfalls den ganzen Tag INTERHELP-Mitarbeiter arbeiten. Unglaublich: Dieses Camp besteht aus Wäschetüchern, die an dünnen Ästen festgezurrt wurden. Hier leben ganze Familien auf der nackten Erde. Die USA ist bemüht, Esen zu liefern. Eine kirchliche Organisation aus Haiti kümmert sich um das Trinken, das mit Wassertankwagen herangeschafft wird. Die Menschen hier sind völlig traumatisiert, da sie alles verloren haben. Sie haben zwar das Erdbeben überlebt, aber keine Perspektive. Im Lager werden wir unterstützt von israelischen Ärzten sowie zwei Krankenschwestern, die INTERHELP gebeten haben, dort mitwirken zu dürfen ,nachdem sie die Arbeit der Helfer dort gesehen haben. Das INTERHELP-Team hat hier am ersten Tag etwa 300 Patienten im Minutentakt medizinisch versorgt. Hierbei handelte es sich um viele Kinder, die Wunden vom Erdbeben davongetragen haben, jedoch seitdem keinen Verbandwechsel oder Versorgung erlebt haben. Uns fällt auf, dass viele Patienten an Durchfall-Erkrankungen leiden, da die hygienischen Bedingungen im riesigen Camp katastrophal sind. Es gibt weder Strom noch fließend Wasser, keinerlei Toiletten oder Duschen, nicht einmal eine Waschgelegenheit.
    Staub und Hitze sind die Menschen ungeschützt ausgesetzt, eine medizinische Versorgung hat beslang ebenfalls noch nicht stattgefunden. Das amerikanische Feldhospital kann keine Patienten mehr versorgen, die nicht akut verletzt oder erkrankt sind, da sie keinerlei Materialien für diese Zwecke mehr haben. Insgesamt hat bis zum heutigen Tage das INTERHELP-Team mit anderen Organisationen zusammen circa 6.500 Patienten behandelt. Hierbei waren die ersten Tage die allerschlimmsten, die die Helfer hier erlebt haben. Alle ausländischen Organisationen, wie z.B. Taiwan, England, USA usw. berichten das gleiche. Die medizinische Station am Pfarrhaus werden wir ein- bis zweimal in der Woche aufsuchen, da hier das Patientengut dem einer hausärztlichen Praxis entspricht. Der dort vor dem Erdbeben tätige Arzt ist bei der Naturkatastrophe jedoch ums Leben gekommen.

    Dienstag, 26. Januar 2010 02:38

    Verstärkung ist eingetroffen !
    Die langersehnte Hilfe aus Hameln ist heil und gesund auf dem Flughafen Porte-au-Prince in Haiti eingetroffen. Die vier Teammitglieder der Interhelp Medical Task Force waren mehr als dreißig Stunden mit Bahn, Flugzeug und Kleinlaster ins Katastrophengebiet unterwegs. Wir haben gestern und heute mit US-amerikanischen Militär und Katastrophenschutzpersonal im Feldhospital wieder viele Patienten behandelt. Darunter waren sehr viele kleine Kinder mit den verschiedensten Krankheitsbildern. Von diesem Platz aus wurden heute auch Patienten auf das USNS-Hospitalschiff „Comfort“ mit Helikoptern ausgeflogen, um sie zu operieren. Ein achtjähriger Junge, der auch wegen hochgradiger Sepsis auf das Lazarettschiff verlegt werden musste, wird wahrscheinlich sein rechtes Bein verlieren. Dieses Schiff ist ein umgebauter Tanker mit 18 OP-Sälen, 250 Intensivbetten und 750 normalen Krankenhausbetten. Jetzt fängt die Nachversorgung der über 20.000 Patienten an. Hier haben wir das ganze Spektrum der Notfallmedizin mitzuversorgen. Das Frankfurter Interhelp-Team war heute im Block A tätig und hat etwa 270 kleine und große Patienten betreut. Darüber hinaus wurden Patienten mit Medikamenten versorgt und Wunden behandelt. Viele Menschen sind hochgradig traumatisiert und erzählen uns immer wieder, wie sie das große Erdbeben erlebt haben – und was sie dadurch verloren haben. Morgen wird ein Teil der Gruppe eine ambulante Tagesklinik aufbauen, da ein Pfarrer aus Haiti unsere Hilfsorganisation um diese spezielle Hilfe gebeten hat. Was daraus resultiert, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

    Samstag, 23. Januar 2010 14:37

    Unser Team arbeitet jetzt in einem Flüchtlingscamp von Erdbebenopfern mit zirka 20.000 Menschen. Hier arbeiten wir mit Ärzten und Paramedics aus San Franzisco und dem IMC (International Medical Corp) und einem weiteren Arzt aus den USA zusammen. Dieses Camp liegt an einem Berg und ist in Blocks von A bis C eingeteilt. Im Block A ist unsere medizinische Station eingerichtet. Es gibt immer wieder Erdbeben. Zuletzt der Stärke 4,5 am Freitagmorgen um 06:00 Uhr Ortszeit. Das stärkste Beben der Stärke 6,5 hat auch Schäden hier auf dem Flughafen verursacht. Insgesamt mussten 6 Gebäude der UN geräumt werden. Wir schlafen in Containern. Hier ist die Gefahr sehr gering.
    Nach dem starken Beben der Stärke 6,5 sind in der Stadt wieder zahlreiche Verletzte und Tote zu beklagen. Die Anzahl der akut lebensbedrohten Patienten geht mittlerweile gegen null. Entweder sind diese verstorben oder bereits amputiert worden. Die weiteren Schäden an den Gebäuden sind sehr groß. Insgesamt sollen in der Stadt bis zu 70 Prozent der Gebäude zerstört sein. Unser Eindruck bei den Fahrten zum Einsatzort kann dieses nur bestätigen.
    Die gesamte Infrastruktur ist weiterhin nicht existent. Es gibt einfach nichts mehr. Die Menschen hier sind völlig traumatisiert. Viele haben ganze Familien verloren, sind Waisen oder wissen gar nicht, ob überhaupt noch Angehörige da sind. Die Sicherheitslage ist weiterhin sehr angespannt. Einige Banden hier töten sich gegenseitig wegen der Rangordnung. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Die Gegend um den Hafen herum gilt als rote Zone, wie auch Teile der Stadt im Süden. Hier darf man nur tätig werden, wenn genügend schwer bewaffnete Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge mit MG und Granatwerfern einen schützen. Um 18:00 Uhr soll man dann wieder auf dem Flughafen sein, da es hier dann dunkel wird. Die UN weißt daraufhin, dass es sonst keine Garantie für Leib und Leben gibt.

    Donnerstag, 21. Januar 2010 19:06

    Ich habe den Eindruck, dass es von Tag zu Tag schlimmer wird. Am Mittwoch morgen gegen 06:00 Uhr Ortszeit gab es ein erneutes Erdbeben der Stärke 6 bis 7. Als wir dann mit dem Rescue Team USAR aus Deutschland wieder an den Platz an der Kathedrale fuhren, haben wir massive weitere große Schäden hinnehmen müssen. Die Stadt Port au Prince ist weiter zerstört worden.
    In unserem Einsatzgebiet lagen die neuen Patienten auf der Straße oder wurden mit Schubkarren zu uns gebracht. Hier auch wieder die selben Verletzungsmuster wie auch schon an den Tagen zuvor. Das hier übersteigt alle Vorstellungen von richtiger Medizin. Wir geben unser allerbestes, aber manchmal können wir nicht helfen. Ein 8-jähriges Mädchen kam mit einer so infizierten offenen Fußfraktur (rcehts) und hatte über 40 Grad Fieber. Sie war im septischen Schock und verstarb leider noch am gleichen Tag.
    Unsere Emotionen können wir bei solch einer Lage nicht mehr unterdrücken, die Tränen laufen. Wir stützen uns gegenseitig. Unsere Hilfe ist sehr wichtig und wenn manchmal ein Lächeln der Kinder und ein Danke der Patienten kommt, ist man wieder voll bei der Arbeit. Selbst unser Seelsorger fragte, ob Gott diese Menschen vergessen hat.
    Jedes medizinische Team sagt uns, so etwas Schlimmes haben sie noch nicht erlebt, manche waren in Krisenregionen und haben gedacht, das wäre schlimm, aber hier ist alles anders. Das Rescue Team USAR reist heute wieder ab. Die Helfer glauben keine Überlebenden mehr zu finden.
    Wir werden heute ein neues Einsatzgebiet bekommen indem noch keine medizinische Hilfe war. Interhelp ist einer der wenigen Teams, die mit einem UN-Fahrzeug jetzt mobil sind. Wir können morgens zum Einsatzort gebracht werden und werden um 17:00 Uhr wieder abgeholt. Dies war sehr schwierig zu organisieren, da alle Fahrzeuge der UN belegt sind. Manche medizinischen Teams mieten sich ein Autos, um eine Security zu bekommen, ohne Fahrzeug kein Schutz.
    Die Telefon- und Internetverbindungen sind kaum gegeben. Ich kann alle 2 bis 3 Tage einen Bericht senden aus dem UN Hauptquartier auf dem obergefreiten Dienstweg. Auch haben wir jetzt auch eine bessere Schlafmöglichkeit als in einem undichtem Zelt direkt neben der Start und Landebahn auf Schotter. Jetzt schlafen wir auf Feldbetten in einem UN-Container mit 3 Büros, der tagsüber als Büro und nachts für uns bereitgestellt wurde, auch wieder auf dem obergefreiten Dienstweg für unser Team erreicht.

    Gesendet: Mittwoch, 20. Januar 2010 02:42

    Wir sind angekommen. Nachdem wir mit bewaffneten UN-Polizisten in einem Konvoi von der Grenze Dominikanischen Republik zum Flughafen nach Port- au-Prince geleitet worden sind. Die Fahrt dauerte 9 Stunden. Die Fahrt ging sehr langsam voran, jedoch ohne Komplikationen. Hier angekommen erwartete uns die nächste Überraschung. Ausgangssperre ab 18:00 Uhr. Da die Stadt sehr unsicher ist. Die ausgebrochenen Gefangenen haben sich bewaffnet. Wir dürfen nur mit UN, Polizei oder Militär tätig werden. Es sind schon medizinische Teams angegriffen worden. Die Lage ist hier sehr schlimm und unsicher, weil noch nicht genügend Polizei hier ist. Wir sind bei der UN unter Interhelp eingetragen und gelistet. Das was die Medien berichten ist noch untertrieben. Wir haben viele Freunde wiedergetroffen, aus Mexico, USA , Portugal und Kanada, mit denen wir schon auf Sumatra zusammengearbeitet haben. Unser 1. Nachtlager ist direkt neben der Start- und Landebahn auf dem Flughafen, in einem Bereich, der völlig gesichert ist. In einer Zeltstadt haben wir ein Zelt bekommen. Habe versucht zu telefonieren, hat leider nicht geklappt. Medikamentenlager ist auf dem Flughafen, jedoch nicht viel Material. Was dringend benötigt wird, sind Infusionen, insbesondere Elektrolytlösungen. Essen und Trinken gesichert durch das UN Hauptquartier, was auch auf dem Flughafen untergebracht ist. Hier kann man auch duschen. Wir hoffen morgen ein Fahrzeug von der UN zu bekommen, mit Begleitschutz. EinFahrzeug zu mieten kostet derzeit 200. US-Dollar pro Tag ohne Diesel plus Fahrer. Wir achten auf jeden Cent, geben dafür kein Geld aus. Wir setzen auf die UNO.
    Ich hoffe morgen wieder mich melden zu können.


    Mittwoch, 20. Januar 2010 03:18

    Alles was ich jetzt schreibe entspricht der absoluten Wahrheit.
    Am Montagabend erreichte uns die Meldung, dass 3 Brasilianer getötet worden sind. Sie waren mit einem Auto voller Lebensmittel in die Stadt gefahren. Außerdem sollen Banden ein UN Waffenlager überfallen haben, und sich mit vielen Pistolen und Gewehren versorgt haben. Am Dienstag war unser 1. Tag in der völlig zerstörten Stadt Port-au-Prince.
    Nach dem wir um 6:00 Uhr aufgestanden waren, mussten wir bis 12:00 Uhr warten, da keine Security verfügbar war. Nach zahlreichen Meetings, wurden die 5 Mitarbeiter von Interhelp und insgesamt 7 medizinischen Teams mit 35 Leuten an der zerstörten Kathedrale eingesetzt Dort gibt es noch ein kleines Krankenhaus mit 10 Betten. Auch sind Rescue-Teams aus Mexico (wir kennen sie aus Sumatra), Taiwan, und Deutschland ( USAC) mit Suchhunden mitgekommen. Es darf laut UN keiner ohne Schutz den Flughafen verlassen. Dann kamen 6 Soldaten der US Army Airborne schwer bewaffnet. Jetzt konnten wir los. Die 45-minütige Fahrt mit einem großen LKW und 4 Fahrzeugen fuhr durch die Stadt. Der Ort ist von Leichen und Zerstörung geprägt, auch heute noch brannten Gebäude.
    Der süßliche Leichengeruch drang tief in unseren Nasen. Die Zerstörungen sind atemberaubend. Leichen säumen immer noch den Straßenrand. An der Kathedrale angekommen, verschlug es uns die Sprache. Patienten liegen in einem Garten und auf der Straße; zirka 300 Menschen liegen hier und sind kaum behandelt worden. Ein einheimischer Arzt erklärte uns, dass hier im 5-Minutentakt Amputationen von Unterschenkeln und Unterarmen gemacht werde. Wir fingen an, zu arbeiten. Unser Interhelp-Team war im Garten und auf der Straße eingeteilt. Patienten liegen seit dem Erdbeben hier und es kommen immer weitere hinzu. Wir haben sehr schlimme Verletzungen gesehen, offene Unterschenkelfrakturen, die schon infiziert sind, Verbrennungen am ganzen Körper von mind. 30 Prozent, sterbende Erwachsene und viele offene Weichteilverletzungen. Alles Verletzungen vom Erdbeben. Die meisten Verletzungen waren nur notdürftig verbunden.
    Dann geschah ein kleines Wunder. Unser Mexico-Team hat noch eine 69-jährige Dame (Ena Zizi) aus den Trümmern lebend geborgen. Sie wurde sofort zu uns gebracht. Ich konnte es nicht fassen, nach 8 Tagen noch Überlebende. Bei der Untersuchung stellten wir fest, dass sie eine Oberschenkelfraktur und eine Beckenfraktur erlitten hat. Wir haben ihr Infusionen gegeben und Schmerzmedikamente. Mehr können wir derzeit nicht tun, da es keinen Krankenwagen gibt, die wenigen Krankenhäuser (2) können nicht röntgen.
    Also verbleibt sie im Garten. Wenigstens liegt sie auf einer Trage, die wir mitgebracht haben.
    Um 17: 00Uhr müssen wir abrechen, da alle Einheiten bis 18:00 Uhr auf den sehr gut bewachten Flughafen sein müssen. Hier schlafen wir in einem Zelt neben der Start und Landebahn. Alle 5 Minuten starten oder landen Maschinen. Wir haben sehr viel Material verbracht. Bis zum Ende des Tages haben alle Teams 300 Patienten versorgt.
    Wir sind geschafft, bei 35 Grad im Schatten unter freiem Himmel zu arbeiten, ist nicht einfach. Das hier ist keine Katastrophenmedizin, das hier ist Kriegsmedizin. Da sind sich alle einig. Dieses Ausmaß übersteigt die menschliche Vorstellungskraft, man rechnet mit bis zu 700.000 Verletzten, die nicht behandelt sind.
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  • Interhelp Interhelp Interhelp schickt fünfköpfiges Rettungsteam nach Haiti

    Freitag, 15. Januar 2010 00:32h
    Liebe Wesionäre, bitte helft uns helfen, sammelt Spenden für Menschen in Not!

    Hameln. Die Anforderung kam schneller als erwartet: Am Donnerstagabend um 20.55 Uhr schrieb der Botschafter der Republik Haiti in Deutschland, Jean-Robert Saget, in einem Fax an Interhelp: „Vielen herzlichen Dank für Ihr Hilfsangebot. Ihr Beitrag im Katastrophenschutz ist höchst willkommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.“ Noch in der Nacht zu Freitag mobilisierte die in Hameln gegründete gemeinnützige Hilfsorganisation Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e.V. einen Teil seiner Medical Task Force. Ehrenamtliche Interhelp-Mitglieder füllten bis in die frühen Morgenstunden Transportkisten mit Notfallgeräten und Medikamenten . Ein fünfköpfiges Helferteam wird bereits an diesem Wochenende in das Erdbebengebiet fliegen. „Wir hoffen, dass unsere ehrenamtlichen Kräfte spätestens am Sonntag oder am Montag in der schwer zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince eintreffen“, sagte Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. Lehrrettungsassistent Reinhold Klostermann und Rettungsassistent Christian Käse, die bereits bei dem schweren Erdbeben auf Sumatra im Einsatz waren, sowie der Notarzt und Rettungsmediziner Dr. Gerhard Scheibe, die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch und der Rettungssanitäter Ralf Hilles opfern ihren Urlaub, um Menschen in Not zu helfen. „Die heimischen Helfer werden in dem wohl ärmsten Land der westlichen Welt internationale Teams bei der Versorgung der verletzten Überlebenden unterstützen und Hilfe von Mensch zu Mensch leisten“, sagte Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. Innerhalb von 15 Minuten hatte der Vorstand der Hamelner Hilfsorganisation beschlossen, Hilfe zu leisten. „Wir können nicht die Augen verschließen vor der unvorstellbar großen Not. Da müssen wir uns einmischen. Das ist unsere Pflicht“, sagte Vorstandsmitglied Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe.
    Zahlreiche Hamelner haben bereits Hilfe angeboten. „Unsere Telefone standen am Freitag nicht still. Viele Menschen wollen spenden und uns ihr Geld anvertrauen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Ulrich Behmann.

    Interhelp hat Erfahrung bei der Versorgung von Verletzten in den Tropen. Nach dem Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag 2004 Südasien heimsuchte und 250.000 Tote forderte, hatten die heimischen Helfer auf Sri Lanka das „Hameln Field Hospital" aufgebaut und gemeinsam mit ehrenamtlichem Personal aus Großbritannien, den USA und aus Österreich innerhalb von nur zwei Monaten 18.500 Behandlungen durchgeführt. Erst im vergangenen Herbst versorgten Interhelper auf Sumatra mehr als 1000 Erdbebenopfer. Zur selben Zeit wurde Not leidenden Menschen im Osten Bulgarien geholfen, deren Häuser bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden waren. Auch in Indonesien war Interhelp schon tätig. Nach dem schweren Erdbeben auf Java im Mai 2006 bauten die Hamelner gemeinsam mit dem Rotary Club Yogjakarta eine Schule wieder auf.

    Interhelp ruft zu Spenden auf. Angesichts der dramatischen Lage in Haiti tut jeder Euro Not. Geld kann ab sofort auf folgende Sonderkonten eingezahlt werden: Nr. 20313 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10), Nr. 33233 bei der Stadtsparkasse Hameln (BLZ 254 500 01) und Nr. 700 700 000 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (BLZ 254 621 60). Stichwort: Erdbeben.
    Mehr im Internet unter: www.interhelp.info oder www.wesio.de/user /Interhelp


    Bildtext: Im ehrenamtlichen Hilfseinsatz (von links): Die Interhelper Christian Käse, Ulrich Behmann und Reinhold Klostermann füllen Transportkisten mit Medikamenten, Verbandsmaterial und Notfallmedikamenten. Foto: interhelp.info


    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia Behmann
    Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e.V.
    - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
    10 Kommentare
  • Interhelp Interhelp Salt n Light singt für Erdbebenopfer - das Video

    Montag, 25. Januar 2010 16:13h
    wesio.de/video/17772/gospel-chor-salt-n-light-singt-fuer-erdbebenopfer-auf-haiti

    Das Benefiz-Konzert in der Marktkirche zugunsten der heimischen Hilfsorganisation „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe“ ist auf großes Interesse gestoßen. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Besucher mussten stehen. Chor-Mitglied Barbara Pooch hatte die Idee, ein Konzert zu veranstalten. Ulrich Behmann, Vorsitzender von Interhelp, berichtete zu Beginn des Konzerts von der Arbeit des Interhelp-Rettungsteams auf Haiti. Auch sein zehnjähriger Sohn Leonhard Maximilian sprach zu den mehr als 500 Zuhörern und bat um deren Unterstützung. Pastorin Grothe sprach Gebet und Segen. Die Zuhörer spendeten an diesem Abend 4655,87 Euro. Vielen, vielen Dank!

    Interhelp ruft zu Spenden auf. Angesichts der dramatischen Lage in Haiti tut jeder Euro Not. Geld kann ab sofort auf folgende Sonderkonten eingezahlt werden: Nr. 20313 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10), Nr. 33233 bei der Stadtsparkasse Hameln (BLZ 254 500 01) und Nr. 700 700 000 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (BLZ 254 621 60). Stichwort: Erdbeben.

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