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JusosHameln

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Homepage www.jusos-hameln.de
I am a boy.

Business

Lat: 52.104480400000000 Lng: 9.360777900000000
Career/Employer SPD Ortsverein Hameln
Company Juso AG
Contact person Herr Torben Pfeufer
Street / POB Heiliggeiststr. 2
Postcode 31785
City Hameln
Country Deutschland
Homepage http://www.jusos-hameln.de
Information politics get pimped ;-)

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Blog

Jusos kritisieren Streichung der Hausaufgabenhilfe
„Wir leben ja nicht in einer Scheinrealität und wissen, dass die Stadt Hameln aufgrund ihres Haushaltes zu Sparmaßnahmen gezwungen ist. Allerdings ist die Streichung der Hausaufgabenhilfe der völlig falsche Ansatz“, kritisiert Torben Pfeufer die Entscheidung der Stadtverwaltung. Die Begründung, zukünftig verstärkt auf die Nachmittagsbetreuung zu setzen, führt bei ihm zu zweierlei Betrachtung. „Natürlich sind wir als Jusos froh, wenn in die Nachmittagsbetreuung und damit Bildung investiert wird. Wenn man hier aber beide Leistungen miteinander vergleicht, ist das wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen - sie sehen ähnlich aus, der Inhalt ist aber unterschiedlich.“ Die Nachmittagsbetreuung richte sich an alle (!) Schüler/innen, heißt es in der Pressemitteilung weiter, die Hausaufgabenhilfe unterstütze punktuell die leistungsschwachen Schüler/innen, die zudem noch überwiegend aus einkommensschwachen Haushalten stammten und deren Eltern sich einfach keine private Nachhilfe leisten könnten. Ingo Reddeck bringt daher die Sichtweise der Jusos auf den Punkt: „Wir hätten es lieber gesehen, wenn anstatt über die Streichung der Hausaufgabenhilfe noch einmal über die Höhe des Zuschusses für das Hamelner Theater nachgedacht worden wäre. Die ca. 5.000 Euro einzusparen, damit die Unterstützung in Afferde und Hohes Feld weiterlaufen kann, tun dort niemand weh.“ „In anderen Ortsteilen wird die Nachhilfe von Eltern ehrenamtlich durchgeführt bzw. privat finanziert.“ ergänzt Ingo Reddeck und erklärt: „Aufgrund der besonderen Situation in Afferde und Hohes Feld ist die Unterstützung durch die Stadt Hameln unverzichtbar.“
Wir sind hier – wir sind laut – weil man uns den Ausstieg klaut
Heute haben 600 Menschen gegen die Atomtransporte nach Grohnde protestiert. Veranstalter war das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland. Dazu aufgerufen haben viele Organisationen – unter anderem auch SPD und Jusos. Startpunkt war der Hamelner Bahnhof, da die Teilnehmer aus vielen Teilen Norddeutschlands und sogar darüber hinaus angereist sind. Die weiteste Entfernung hat eine Atomkraftgegnerin aus München auf sich genommen – 600km – um ein Zeichen gegen den Ausstieg vom Atomausstieg zu setzen. Der Demonstrationszug legte nach ein paar hundert Metern bei m ehemaligen Verwaltungsgebäude von e-on in d er Bahnhofstraße den ersten Zwischenstopp ein. Dort berichtete die Gewerkschaftssekretärin und Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann (Die Linke) über dessen Schließung und die Vernichtung von Hamelner Arbeitsplätzen. Weiter ging es über die Deisterstraße und Osterstraße zum Hochzeitshaus. Bei der dortigen Abschlusskundgebung kamen viele weitere Bürgerinitiativen zu Wort wie z.B. AG Schacht-Konrad, BI-Lüchow-Dannenberg und BI-Ahaus. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, den Organisatoren, die diese Demonstration erst ermöglicht haben den Polizeikräften, die im Hintergrund für die Sicherheit gesorgt haben Vielen Dank an dieser Stelle auch an Jusos Hannover, die mit uns gemeinsam demonstriert haben.
Über die Junge Union Hameln Pyrmont
Wir freuen uns, dass sich die Junge Union Hameln-Pyrmont (als eigenständige Jugendorganisation der CDU/CSU) aktiv am politischen Geschehen in unserer Stadt beteiligt. Wir sind christlich-demokratisch und liberal, weil wir für die Grundrechte des Bürgers und seine Freiheit eintreten; christlich-sozial, weil wir uns für alle Menschen, vor allem für die Schwächeren, einsetzen; konservativ und fortschrittlich, weil wir Bewährtes nur durch Neues ersetzen wollen, wenn wir das mögliche Neue als besser erkannt haben.- aus dem Portrait der Jungen Union Deutschland – Positiv ist ebenfalls, dass sich die Junge Union um ein wichtiges Thema – nämlich um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger kümmert. Über die Art und Weise kann man sicherlich anderer Meinung sein. Schade ist aber, dass sich die politische Arbeit der JU zurzeit auf Preisverleihungen und das Schreiben von Leserbriefen an die Dewezet begrenzt. Auf der Internetseite www.ju-hpy.de wurde seit 765 Tagen kein neuer Artikel verfasst…
An der falschen Stelle gespart
Jusos fordern Mehrheitsgruppe im Landkreis und CDU/FDP-Landesregierung zum Umdenken auf. „Manchmal kann man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen, welche Schandtaten als Nächstes kommen“, spricht die Juso-Vorsitzende im Landkreis Hameln-Pyrmont, Isa Grossmann, ihre derzeitigen Gedanken aus. Der Artikel in der Dewezet vom 22.01.2010 habe ihr „schlichtweg die Sprache verschlagen“. Gemeint ist der Finanzierungs-Stopp für die Jugendwerkstatt und deren wirkungsvolle Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Auch ihr Stellvertreter Torben Pfeufer, zugleich Vorsitzender der Jusos Hameln, reagierte am Freitag vergangener Woche entsetzt auf die negativen Nachrichten. „Das bestätigt wieder einmal das Bild von CDU/FDP im Landkreis, vor allem aber in Hannover. Der Rotstift wird möglichst dort angesetzt, wo sich die Menschen kaum wehren können, wie z.B. auch beim Landesblindengeld geschehen.“ Die JungsozialistInnen unterstützen JWH-Leiter Klaus-Dieter Jösten, der seit Jahren engagiert und nachweislich erfolgreich mit auffällig gewordenen Jugendlichen arbeite. Dazu haben sie den SPD-Sprecher für Straffälligenhilfe im Landtag, Marco Brunotte, über die Angelegenheit informiert. Auch werde man das Gespräch mit den eigenen Vertretern im Jugendhilfeausschuss des Kreistages suchen. Ihre Einflussmöglichkeiten sehen sie jedoch sehr beschränkt, denn „wir sind in beiden Entscheidungsgremien in der Opposition“, so Pfeufer. Deshalb appellieren Grossmann und Pfeufer an die CDU/FDP-Vertreter im Landkreis und im Landtag abseits der politischen Auffassungen über die Auswirkungen nachzudenken. „In Zeiten der zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen dürfen wir nicht an der falschen Stelle sparen. Das ist ein absolut falsches Zeichen zur falschen Zeit. Langfristig gesehen sind die Kosten für den Staat bei Rückfällen doch sowieso höher.“
Als die kleinen Leute die Welt retteten, ein Grohnder Weihnachtsmärchen
Es war einmal in einem Land vor unserer Zeit, da lebten vier dunkle Fürsten. Sie hatten das Reich unter sich aufgeteilt und hielten die Menschen in Angst und Schrecken - und sie hüteten ein böses Geheimnis. In hermetisch abgeriegelten Fabriken produzierten sie Energie, die sie teuer verkauften. Die Abfälle oben sie eine Weile neben den Fabriken auf und streben danach, sie auf ewig in finsteren Erdhöhlen zu verwahren. Denn diese Abfälle waren sehr giftig. Schon ein Atemzug konnte tödlich sein. Das Geheimnis jedoch war der Schlüssel zu unendlichem Reichtum. Jahre zogen ins Land. Immer mehr Menschen wunderten sich über den wachsenden Reichtum der dunklen Fürsten und erkannten die Gefahr, die von ihren Fabriken ausging. Währenddessen taten sich rote, grüne und andere bunte Völkerstämme zusammen und so geschah es, dass eine große Versammlung beschloss den Fürsten ein Ultimatum zu stellen. Und da immer mehr Menschen die Bedrohung erkannten, gaben die dunklen Fürsten scheinbar nach. Sie schworen, ihre Fabriken zu schließen. Nun blühten im ganzen Land neue Formen von Energiegewinnung auf, die im Einklang mit der Natur waren. Hier könnte das Märchen zu Ende sein, dann hätten alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben können. Doch dunkle Mächte waren am Werk und halfen den Fürsten. Mutti, die Königin der Uckermark, war inzwischen zu großer Macht gelangt. Sie hatte den Umweltengel Gabriel verjagt, ihren Stiefsohn Guido zum Prinzen gemacht und weitere Vasallen und Knechte um sich geschart. Aus den Weserbergen eilte Knecht Sander an ihren Hof und legte sich zu ihren Füßen. Gemeinsam brüteten sie einen gefährlichen Plan aus. Lasst uns unser Volk in Sicherheit wiegen und ihnen sagen, dass ohne die Fabriken die ganze Welt in Dunkelheit fällt, die Arbeit ausgeht und große Armut über das Land hinein bricht. Zugleich bauen wir ihnen Windmühlen und Wassersiele, an denen sie sich erfreuen können. Auch hübsche Sonnenspiegel sollten dabei sein. Darauf einigten sie sich. Was sie unterschätzten, war die Klugheit der vielen Untertanen auf dem Planeten. Denn Millionen durchschauten ihre finsteren Machenschaften und sorgten sich um die Zukunft der Menschheit. So kam es zu einer großen Versammlung im Lande der Dänen. Bei Hotdogs und Softeis sollte die Welt gerettet werde. Natürlich waren auch Vertreter der dunklen Fürsten und der Hofstaat vieler Könige angereist. Sogar ein schwarzer Häuptling kam über den großen Teich. Gab es noch Hoffnung? Wer hatte es in der Hand? Die dunklen Fürsten? Mutti, die Königin der Uckermark? Oder lag die Lösung nicht bei den vielen kleinen Leuten? Mächtiger als je zuvor erhoben sie sich und stellten sich der zerstörenden Kraft entgegen. Auch in den Weserbergen, in denen eine Fabrik schon ganz lange gefährlich produzierte, schollen sich kluge Menschen zusammen. Voller Mut und Tatkraft kämpften sie für ihren blauen Planeten! Danke nochmal an unsere "Karla Kolummna" :-)
Als die kleinen Leute die Welt retteten, ein Grohnder Weihnachtsmärchen
Es war einmal in einem Land vor unserer Zeit, da lebten vier dunkle Fürsten. Sie hatten das Reich unter sich aufgeteilt und hielten die Menschen in Angst und Schrecken - und sie hüteten ein böses Geheimnis. In hermetisch abgeriegelten Fabriken produzierten sie Energie, die sie teuer verkauften. Die Abfälle oben sie eine Weile neben den Fabriken auf und streben danach, sie auf ewig in finsteren Erdhöhlen zu verwahren. Denn diese Abfälle waren sehr giftig. Schon ein Atemzug konnte tödlich sein. Das Geheimnis jedoch war der Schlüssel zu unendlichem Reichtum. Jahre zogen ins Land. Immer mehr Menschen wunderten sich über den wachsenden Reichtum der dunklen Fürsten und erkannten die Gefahr, die von ihren Fabriken ausging. Währenddessen taten sich rote, gründe und andere bunte Völkerstämme zusammen und so geschah es, dass eine große Versammlung beschloss den Fürsten ein Ultimatum zu stellen. Und da immer mehr Menschen die Bedrohung erkannten, gaben die dunklen Fürsten scheinbar nach. Sie schworen, ihre Fabriken zu schließen. Nun blühten im ganzen Land neue Formen von Energiegewinnung auf, die im Einklang mit der Natur waren. Hier könnte das Märchen zu Ende sein, dann hätten alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben können. Doch dunkle Mächte waren am Werk und halfen den Fürsten. Mutti, die Königin der Uckermark, war inzwischen zu großer Macht gelangt. Sie hatte den Umweltengel Gabriel verjagt, ihren Stiefsohn Guido zum Prinzen gemacht und weitere Vasallen und Knechte um sich geschart. Aus den Weserbergen eilte Knecht Sander an ihren Hof und legte sich zu ihren Füßen. Gemeinsam brüteten sie einen gefährlichen Plan aus. Lasst uns unser Volk in Sicherheit wiegen und ihnen sagen, dass ohne die Fabriken die ganze Welt in Sicherheit wiegen und ihnen sagen, dass ohne die Fabriken die ganze Welt in Dunkelheit fäll, die Arbeit ausgeht und große Armut über das Land hinein bricht. Zugleich bauen wir ihnen Windmühlen und Wassersiele, an denen sie sich erfreuen können. Auch hübsche Sonnenspiegel sollten dabei sein. Darauf einigten sie sich. Was sie unterschätzten, war die Klugheit der vielen Untertanen auf dem Planeten. Denn Millionen durchschauten ihre finsteren Machenschaften und sorgten sich um die Zukunft der Menschheit. So kam es zu einer großen Versammlung im Lande der Dänen. Bei Hotdogs und Softeis sollte die Welt gerettet werde. Natürlich waren auch Vertreter der dunklen Fürsten und der Hofstaat vieler Könige angereist. Sogar ein schwarzer Häuptling kam über den großen Teich. Gab es noch Hoffnung? Wer hatte es in der Hand? Die dunklen Fürsten? Mutti, die Königin der Uckermark? Oder lag die Lösung nicht bei den vielen kleinen Leuten? Mächtiger als je zuvor erhoben sie sich und stellten sich der zerstörenden Kraft entgegen. Auch in den Weserbergen, in denen eine Fabrik schon ganz lange gefährlich produzierte, schollen sich kluge Menschen zusammen. Voller Mut und Tatkraft kämpften sie für ihren blauen Planeten! Danke nochmal an unsere "Karla Kolummna" :-)
Jusos unterstützen Bildungsinitative "Hameln brennt"
Wir freuen uns, dass sich Hamelner SchülerInnen für bessere Bildung einsetzen - und können das natürlich nur unterstützen! :-) Im Rahmen des mittlerweile internationalen Bildungsstreikes haben wir, Schülerinnen und Schüler aus Hameln, uns zusammengefunden, um dieser Bewegung sowohl unsere Solidarität und Unterstützung auszusprechen, als auch eigene Forderungen und Vorstellungen mit einzubringen. Die Situation an den Schulen, auch hier in Hameln, wird zunehmend schlechter. Bereits im November 2008 und im Sommer dieses Jahres demonstrierten bundesweit Schülerinnen und Schüler zusammen mit Studentinnen und Studenten für eine Reformierung der Schullandschaft. Sie forderten eine bessere, freiere, schlicht bessere Bildung für sich und die zukünftigen Schüler. Bis heute ist eine Verbesserung nicht spürbar. Selbst ein Entgegenkommen war kaum wahrzunehmen. Im Rahmen einer freien, überparteilichen und unabhängigen Bewegung schließen sich nun lokale Bündnisse wie wir zusammen, um mit vereinter Stimme endlich eine grundlegende Veränderung des maroden Bildungssystems zu erreichen. Wir solidarisieren und vernetzen uns mit allen SchülerInnen, Studierenden, Auszubildenden, LehrerInnen, Eltern und allen anderen Bewegungen, die sich für eine bessere Bildung einsetzen! Mit diesem Selbstverständnis und resultierend aus der Lern- und Lehrsituation hier in Hameln stellen wir folgende Forderungen* an die Schulträger, die Verantwortlichen in der Verwaltung und an die Politik: Raumnot beheben, ausreichende, dauerhafte Raumlösungen schaffen. Anzahl der Lehrkräfte erhöhen, Unterrichtsversorgung sicherstellen und Betreuung verbessern. Schülerzahlen in den Klassen verringern. Kostenloser Schulweg bis zum Abitur. Unterricht für die gymnasiale Oberstufe in einem Gebäude. G8 (Abitur nach 12 Jahren) abschaffen, bzw. Alternativen zulassen. Wiedereinführung der Lehrmittelfreiheit. Einfluss der Wirtschaft auf die Bildungspolitik einschränken. Gemeinsames Lernen bis mindestens zur Vollendung der 6. Klasse. Verstärkte frühzeitige Vermittlung von Lernkompetenzen. Zurück zum LK-System. Flächendeckende Einführung von einer unabhängigen Seelsorge für Schüler. Wir unterstützen die Forderungen der Studenten, die Studiengebühren und das Bachelor-/Mastersystem in der derzeitigen Form abzuschaffen und anstelle von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung wieder mehr Invidualität und Freiraum im Studium zu gewähren. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass viele dieser Forderungen nicht in den Verantwortungsbereich der lokalen Verwaltung fallen, jedoch entbindet dies die lokale Politik und Verwaltung nicht davon, sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu stärken und umzusetzen. Bildung befindet sich weltweit im Wandel. Das humanistische Ideal einer zur kritischen Reflexion befähigenden, gemeinwohlorientierten Bildung wird zurückgedrängt. Stattdessen wird Bildung den Bedürfnissen des Marktes angepasst und damit selbst mehr und mehr zur Ware. Global sind es die GATS-Verträge, in Europa der Bologna-Prozess, die den Kern solcher Reformen bilden. Doch weltweit regt sich Widerstand. In diesen Widerstand stimmen wir, wie viele andere auch, mit ein. Um unsere Forderungen umzusetzen, bedarf es einer gesamtgesellschaftlichen Unterstützung. Jede Stimme für die Bildung ist auch eine Stimme für die Zukunft unserer Gesellschaft und ihrer Werte.
Kehrtwende des Fraktionsvorsitzenden stößt bei den Hamelner Jusos auf Unverständnis.
Grundsätzlich sind wir sogar gleicher Meinung, was den Haushalt der Stadt Hameln angeht und unterstützen Sparmaßnahmen – vor allem aus Sicht der jüngeren Generation. Wo wir als Jusos aber nicht mehr mitgehen, ist die Absage an eine Sanierung der Fußgängerzone“, stellt der Juso-Vorsitzende Torben Pfeufer klar. Es sei offensichtlich, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Griese schon jetzt an die kommende Kommunalwahl denke und sich jeglicher politischer Verantwortung in Bezug auf die Erneuerung der Hamelner Innenstadt entziehen wolle, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Wenn es dann zu irgendwelchen Problemen mit dem Projekt kommt, ist Herr Griese doch der Erste, der behauptet, alles vorher gewusst zu haben“, so Pfeufer. „Was passiert denn, wenn die Sanierung nicht ab dem nächsten Jahr anfängt?“, fragt er in Richtung Griese. Die Gründe für eine Unterstützung der Modernisierungspläne durch die Jungsozialisten liefert deren Vorsitzender diesmal selbst: „Wir sehen es doch jetzt an der Dachsanierung des Vikilu - aufgeschoben ist nicht aufgehoben, die Kosten für eine Sanierung der Fußgängerzone in 5-10 Jahren werden eher höher ausfallen und ob Fördergelder erneut gewährt werden, steht in den Sternen“. Für die Jusos steht fest, dass dann vor allem die jetzt junge Generation für die Sanierung bezahlen muss – höchstwahrscheinlich sogar mehr als heute, da dann 2 Mio. Euro fest zugesagte EU-Fördergelder wegfallen. Einen besonderen Tipp haben sie in diesem Zusammenhang für den CDU-Fraktionschef: „Sand in die Augen streuen kann Herr Griese scheinbar gut – vielleicht sollte er sich beim Fernsehen für die Neubesetzung des Sandmännchens bewerben. Dann muss er außerdem schon um 5 vor 6 tätig werden, und nicht erst 5 vor 12!"
„Möblierungsband“ für die Osterstraße
Jusos machen Vorschlag zur Sanierung der Hamelner Fußgängerzone. Die Sanierung der Fußgängerzone Hameln hat in den letzten Monaten zu ausführlichen Diskussionen geführt, was schließlich in einem Bürgerentscheid gipfelte, der nur mit wenigen Stimmen sein Ziel - die Beibehaltung der Fuzo Hameln in ihrer jetzigen Form - verfehlte. Die Jusos Hameln wollen sich im Rahmen der besseren Bürgerbeteiligung mit einer konkreten Idee einbringen: Warum wollen wir ein Möblierungsband? Für uns Jusos hat die Osterstraße eine ganz besondere Bedeutung in der Fuzo Hameln. Vom I-Punkt der Stadt gesehen ist sie die Eingangsstraße unserer Fußgängerzone und damit erstes „Aushängeschild“. Durch viele Geschäftsschließungen (u.a. als zentraler Anlaufpunkt der Fuzo das Haus „Hertie“) vermittelt die Osterstraße leider in letzter Zeit ein eher negatives Bild. Durch die Planungen, die Trafostationen unter die Erde zu verlegen, wird das Bild auf leere Schaufenster noch direkter. Um die Osterstraße dennoch attraktiv im Sinne eines Anziehungspunktes für Bürgerinnen und Bürger zu gestalten, fordern wir die SPD-Stadtratsfraktion - und unterstützend den SPD-Ortsverein Hameln - dazu auf, über besondere Maßnahmen für die Osterstraße nachzudenken. Ähnlich wie in der Stadt Hameln gab es auch in der Stadt Nordhorn (LK Grafschaft Bentheim) vor ein paar Jahren Überlegungen zu einer Sanierung der Fußgängerzone. Die Osterstraße ist hier mit der Hauptfußgängerzone insoweit vergleichbar, als dass die beiden Häuserreihen ungefähr in gleichem Abstand zueinander stehen, d.h. es ergibt sich eine relativ breite „Flaniermeile“. Wir wollen nicht, dass die Osterstraße durch ein ebenes Pflaster ohne Trafostationen „langweilig“ wirkt. In Nordhorn wollte man ein klares Konzept und keine Sitzmöglichkeiten „mal hier, mal da“. Dies könnte auch für uns ein Ansatzpunkt sein, mit dem man gerade vielen älteren Besuchern sowie Touristen der Stadt Hameln Rechnung trägt. Das Möblierungsband vereint nicht nur Sitzmöglichkeiten, auch das „Grün“ sowie Wasserspiele für Kinder sind integriert worden. Klarer Vorteil ist bei einem Möblierungsband, dass man Besucherströme „teilen“ kann. Außerdem richtig sich der Blick bei einem Gang rechts oder links vom „Band“ eher auf die Schaufenster der Händler. Ebenso werden diese Schaufenster genutzt, wenn Bürgerinnen u. Bürger sowie Touristen die Sitzmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Mit der Gastronomie könnte man einvernehmliche Lösungen (z.B,. an den Stellen der Straßencafe´s nur Pflaster des Bandes, keine Sitzmöglichkeiten oder Wasserspiele) suchen. Vorstellbar ist für uns Jusos ein „Band“ direkt vom Fußgängertunnel „Grüner Reiter“ aus. Da im Nordhorner Konzept die Leuchten eine enorme Wirkung entfalten, sollte man sich natürlich eine „Hamelner Lösung“ überlegen. Auch sollten die Materialien auf die Altstadt Hameln bzw. das Aussehen eines möglichen Pflasters abgestimmt werden. Die Jusos Hameln fordern den Stadtrat Hameln auf, gemeinsam mit der Verwaltung und den Hamelner BürgerInnen: * · Über den Vorschlag „Möblierungsband Osterstraße“ ohne Vorbehalte zu diskutieren * Ggfs. eine „Hamelner Lösung“ zu erarbeiten
Mehr Bürger- und Jugendbeteiligung in Hameln! JETZT!
Die Bürgerbeteiligung und die Jugendbeteiligung in der Stadt Hameln findet derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung kaum statt. Insbesondere der Bürgerentscheid zur „Sanierung der Fußgängerzone“ hat gezeigt, das Entscheidungen des Stadtrates nicht transparent genug sind. Die Gründe sind sehr vielfältig – einer der Hauptgründe für die Mehrzahl der BürgerInnen ist die hohe „Hemmschwelle“ Kontakt mit der Politik zu suchen. Als erster Schritt zur Verbesserung der Bürger- und Jugendbeteiligung ist es erforderlich das Internet (als nicht mehr ganz so neues Medium) einzubeziehen. Auf dem Internetportal soll es den Hamelner BürgerInnen ermöglicht werden: · direkt (d.h. ohne bürokratische Hürden) mit den Ratsfrauen- und herren in Kontakt zu treten · das Abstimmungsverhalten der einzelnen Ratsmitglieder (zu ausgewählten Themen der öffentlichen Sitzungen) einzusehen Es gibt bereits verschiedenen Projekte, die solche Ansätze bereits erfolgreich umgesetzt haben. Beispielhaft sei hier www.abgeordnetenwatch.de genannt. Die Jusos Hameln fordern den Stadtrat Hameln daher auf, gemeinsam mit der Verwaltung und den Hamelner BürgerInnen: · ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten · für die technische Umsetzung spätestens im Haushalt 2010 die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen · das Projekt bis Ende 2010 vollständig zu realisieren

JusosHamelns Guestbook

  • JusosHameln JusosHameln 03-16-2009 19:48:14 Vielen Dank für die guten Wünsche! Wir freuen uns auf viele konstruktive Diskussionen! :)
  • herral herral Argumentieren statt... · 03-09-2009 18:14:02 Herzlich willkommen - ja da bin ich ja auf interessante Diskussionen gespannt!
  • KalleVogt KalleVogt Franz Müntefering -... · 03-09-2009 07:59:55 Hamelns Jusos, sind zwar nach dem Evangelischen Jugenddienst hier bei Wesio, aber sie sind die erste politsche Jugendorganisation, die sich bei Wesio angemeldet hat. Herzlich willkommen! Zeigt uns, dass Politik nicht nur wichtig ist, sondern auch Spaß machen kann! Viel Erfolg!
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